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Mönchengladbach: Lastenradrennen vom ADFC an der Citykirche

Lastenradrennen vom ADFC Mönchengladbach : In Bestzeit um die Citykirche

In der Stadt fand das erste Lastenradrennen statt. Es ging um Spaß, aber auch um den Umweltschutz. Die drei Schnellsten gewannen einen Warengutschein.

Je näher man der Citykirche kam, umso größer wurde das Aufkommen von Fahrrädern. Rennräder, Mountainbikes, muskel- und motorunterstützte Räder, Hollandräder und Lastenräder in allen Farben und Formen begegneten sich auf dem Edmund-Erlemann-Platz. Vergangenes Wochenende begann die Aktion Stadtradeln – und mit ihr einige weitere Aktionen, Touren und Veranstaltungen rund
ums Zweirad.

So führte etwa ein roter, mit Fahrrädern bedruckter Teppich von der Hindenburgstraße zur Citykirche. Dort gab es jede Menge Aktivitäten: Der Aktionstag „Liebe braucht Abstand“ hatte die Landesverkehrswacht mit einem Infomobil eingeladen, der Verkehrsclub Deutschland (VCD) stellte sich vor.

Die besondere interaktive Attraktion für das fahrradbegeisterte Publikum bildete das Lastenradrennen, organisiert und durchgeführt vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club Mönchengladbach e.V., ADFC. Das feuerrote Bullit-Lastenrad stand bereit, getestet zu werden. „Lastenräder sind ein Anziehungspunkt und machen Spaß“, erklärte Borgard Färber, Vorsitzender des ADFC.

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Eine Runde Einzel-Zeitfahren um die Citykirche in Bestzeit, das war die Aufgabe für die Teilnehmer. Die erste Testrunde drehte die Erste Bürgermeisterin Josephine Gauselmann, seit einem halben Jahr überzeugte Lastenradfahrerin. Begeistert zeigte sie sich von dem Bullit-Rad, sehr wendig sei es und man fühle sich sicher.

Thomas Maria Claßen, Vorstandsmitglied des ADFC, begrüßte die Gäste, Gauselmann eröffnete das Rennen. Es gehe um den Spaß am Fahrradfahren, aber auch um den wichtigen Beitrag für die Umwelt, den der Umstieg aufs Rad leiste. „Es gibt nur gute Gründe für den Einsatz des Fahrrades im Alltag“, so Gauselmann. Sie erwähnte das FKostenpflichtiger Inhalt örderprogramm der Stadt Mönchengladbach „Dein Lastenrad MG“, bei dem es viel mehr Bewerber auf ein gefördertes Lastenrad gegeben habe als Mittel vorhanden seien. „Ich wünsche Ihnen ein schönes Rennen. Wir sehen uns auf der Straße wieder“, versprach sie.

Mit den Worten „Dann sattele ich mal auf“, startete sie ihr Zeitfahren. 31,5 Sekunden benötigte sie für die 250 Meter lange Strecke um die Citykirche. 26 Mutige sattelten nach der Bürgermeisterin auf, um die enge Strenge über Kopfsteinpflaster zu bewältigen. Gut überwacht von der Streckensicherung absolvierten sie sich die Runde. Die drei Gewinner lagen dicht hintereinander. Ralf Küster schaffte 25,2 Sekunden, Thomas Kautz 25,4 und Dominik Keutmann 25,6 Sekunden.

Jedem von ihnen gehörte am Ende des Rennens ein Warengutschein. b-r