Mönchengladbach: Gymnasium Odenkirchen spendet an Lebenshilfe

Nach Wohltätigkeitsmarsch : Gymnasium Odenkirchen spendet Erlös an Lebenshilfe

Insgesamt 12.000 Euro kamen beim Wohltätigkeitsmarsch der Odenkirchener Schüler zusammen. Einen Teil des Erlöses übergaben sie nun bereits an eine Organisation.

Beim traditionellen Wohltätigkeitsmarsch des Gymnasiums Odenkirchen wurden auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Spendengelder für wohltätige Zwecke gesammelt. Die Schülerinnen und Schüler erwanderten rund 12.000 Euro. Davon gehen 2000 Euro an die Organisation Lebenshilfe Mönchengladbach. Robert Jansen, Vorstand der Lebenshilfe, nahm dazu in der Verwaltungseinrichtung an der Bödikerstraße den Erlös des Gymnasiums entgegen. Die Schüler selbst hatten dafür ein entsprechendes Plakat in Zusammenarbeit mit einer Kunstlehrerin angefertigt.

„Ich bedanke mich ausdrücklich bei allen Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften des Gymnasiums Odenkirchen für Ihren körperlichen Einsatz beim Spendenlauf“, würdigte Jansen die erbrachten Leistungen. Einen Verwendungszweck des Erlöses hat die Lebenshilfe auch schon. „Wir planen Investitionen in Spiel- und Bildungsmaterial, die in einer neu geplanten Kindertagesstätte in Wickrath gut gebraucht werden können. Die Eröffnung dieser Einrichtung ist für Herbst 2019 vorgesehen“, erläuterte Kerstin Adolf-Wright, Geschäftsführerin der Lebenshilfe.

Auch die Fünftklässerinnen Lea (10) und Franziska (10) waren glücklich, einen Beitrag zur Aktion geleistet zu haben. „Es standen Strecken von 16 und 25 Kilometer Länge zur Auswahl. Start und Ziel war unsere Schule. Die Routen führten uns unter anderem durch Wickrath, Wickrathhahn und Wickrathberg“, sagte Lea. „Es war schön, viele landschaftliche Wege zu begehen. Auch wenn es an jenem Tag geregnet hatte, waren wir entsprechend ausgestattet und hatten eine Menge Spaß. Wir durften sogar Hunde mitnehmen“, ergänzte Franziska.

Die Lebenshilfe Mönchengladbach hat mit Neuwerk, Wickrath, Rheydt und Giesenkirchen vier Standorte im Stadtgebiet. Die Organisation kümmert sich um rund 450 Klienten mit geistiger Behinderung und verfügt über 260 Mitarbeiter, wovon die Hälfte ehrenamtlich tätig ist.

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