Mönchengladbach: Gymnasium kooperiert mit Hochschule

Programmieren an der Hochschule Niederrhein : Neue Kooperation mit Gymnasium

Schüler des Gymnasiums am Geroweiher erhalten in Programmierworkshops einen ersten Kontakt zur Wirtschaftsinformatik an der Hochschule.

In Zeiten, in denen junge Menschen fit fürs Programmieren gemacht werden sollen, ist es sinnvoll, wenn Schulen und Hochschulen enger zusammenrücken. In Mönchengladbach ist dies der Fall. Jetzt hat der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften eine weitere Kooperationsvereinbarung mit einer  weiterführenden Mönchengladbacher Schule getroffen, dem Gymnasium am Geroweiher. Es ist der fünfte Vertrag dieser Art. „Wir arbeiten eng und konstruktiv mit den Mönchengladbacher Schulen zusammen, machen auf diese Weise auf unser vielfältiges Studienangebot aufmerksam und erhoffen uns Interesse an unseren Studiengängen“, sagt Dekan Professor Siegfried Kirsch. Für Schulleiter Christian Dern ist die Kooperation ebenfalls ein Gewinn: „So haben unsere Schüler die Möglichkeit, fachliche Inhalte zu vertiefen, und zwar dadurch, dass sie an anderen Lernorten aus naturwissenschaftlicher Sicht bessere Laborbedingungen vorfinden oder in speziellen Fachgebieten der Wirtschaftswissenschaften mit Kollegen der Hochschule ins Gespräch kommen und von deren Forschungsergebnissen direkt profitieren können.“ Kern der Vereinbarung sind Programmierworkshops rund um den Kleincomputer Raspberry Pi, bei dem die Schüler einen ersten Kontakt zur Wirtschaftsinformatik aufbauen können. Diese werden von Wirtschaftsinformatik-Professor Claus Brell angeboten, der eine selbst programmierte Wetterstation mit Feinstaubmesser mitbrachte – eine solche baut er mit Schülern in seinen Workshops. Am Gymnasium am Geroweiher gibt es den von Lehrer Felix Nattermann gegründeten Codeclub, der Schüler ebenfalls jenseits des Unterrichts für das Programmieren begeistert. Zudem bietet die Hochschule zweitägige Veranstaltungen zum Thema „Hausarbeiten: Von der Ideenfindung bis zum Abschluss“ an.

(gap)
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