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Mönchengladbach: Eine Schultüte für Gert Fischer

Letzte Fachausschusssitzung in Mönchengladbach : Eine Schultüte für Gert Fischer

Mönchengladbachs Schul-, Kultur-, und Sportdezernent Gert Fischer verabschiedet sich nicht nur von seinem Job, sondern auch von der Stadt.

Es war seine letzte Fachausschusssitzung: Gert Fischer, in Mönchengladbach seit 15 Jahren als Beigeordneter für Kultur, Schule und Sport zuständig, geht Ende Januar in den Ruhestand. Und er wird sich auch von Mönchengladbach als Wohnort verabschieden. Er zieht mit seiner Ehefrau nach Bonn, wo die beiden ihre erste Wohnung hatten. Im Schulausschuss wurde Fischer mit Geschenken und Applaus verabschiedet.

Vorsitzende Petra Heinen-Dauber (CDU) hatte sich Originelles einfallen lassen: Sie überreichte Fischer eine Schultüte mit einem Borussia-Quitscheentchen. Passend für den eingefleischten Borussia-Fan, der schon von seinem früheren Arbeitsort Siegburg zu den Spielen des VfL pendelte. Als weitere Geschenke gab es ein Schachbuch – Fischer ist ein passionierter Schachspieler – und einen Blumenstrauß für die Ehefrau.

So ganz konnte Gert Fischer, der sich gerne auch mal von seiner humorvoll-kantigen Seite zeigt, seine Rührung nicht verbergen. „Der Schulausschuss ist der Ausschuss, in dem ich die meiste Zeit verbringe“, sagte er. „Manchmal geht es dort rund. Da muss man Dinge demokratisch auskämpfen.“ Es seien immer spannende Sitzungen gewesen. „Ich muss ja auch nicht immer recht haben, auch wenn ich es habe“, sagte der Schuldezernent mit einem Augenzwinkern.

In der Tat hat Fischer wilde Debatten im Schulausschuss miterlebt, auch Bürgerproteste, zum Beispiel, wenn es um Schulschließungen ging.

(RP)