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Mönchengladbach: Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Motorradfahrer und Motorradfahrerinnen ist wieder unterwegs

Ökumenischer Motorrad-Gottesdienst : Die christlichen Biker sitzen wieder im Sattel

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Motorradfahrer und Motorradfahrerinnen traf sich am Sonntag zu ersten Ausfahrt. Es gab laute Musik, einen Reisesegen und entspannte Gemeindereferenten.

Für die die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Motorradfahrer und Motorradfahrerinnen (ACM) war am Sonntag erstmals wieder eine Ausfahrt samt Gottesdienst möglich. Rund 40 Bikerinnen und Biker trafen sich, um eine 56 Kilometer weite Strecke bis zur Münsterkirche in Mönchengladbach in Angriff zu nehmen. Gemeindereferent Bernhard Krinke-Heidenfels ist selber begeisterter Biker und Besitzer einer schweren BMW. Er war für den kurzen Gottesdienst zuständig.

Dass hier kein Häkelkreis zu einer Motorradtour aufbrechen würde, merkte man schnell: „Highway to Hell“ ertönte erstaunlich stark aus dem kleinen Lautsprecher und vor dem Altar waren sieben Helme in Form eines Kreuzes abgelegt worden.

Die Kernaussage der kurzen Predigt: „Jeder kann Segen spenden, für andere ein Segen sein.“ Dass es sich um eine ökumenische Veranstaltung handelte, merkte man am Weihwasser: „Das hat der Christoph von seiner Kirche mitgebracht“, erklärte Krinke-Heidenfels. Er meinte Christoph Reus, der später zusammen mit Theo Kahle und Rainer Sill auftrat. Ihr Credo: Der Reisesegen ist nicht als Schutzbrief zu verstehen, gleichwohl sei es beruhigend, ihn empfangen zu haben. Bei aller Euphorie dürfe man nie schneller fahren, als der Schutzengel fliegt. Begleitet wurden die Biker anschließend von zwei Motorrad-Polizisten und zwei Kradfahrern der Johanniter. Rudolf Barnholt