Mönchengladbach: Diamantene Hochzeit von Hilde und Herbert Kobben

Vor 60 Jahren gaben sie sich das Ja-Wort : Diamantene Hochzeit von Hilde und Herbert Kobben

Am 13.November 1959 heirateten Hilde und Herbert Kobben auf dem Standesamt in Merkstein. Zu ihrer Diamanthochzeit blicken sie auf ihr bewegtes Leben zurück.

Auch wenn der Weg nicht immer schnurgerade war: Mit ihrem Leben sind Hilde und Herbert Kobben sehr zufrieden. Da waren Ereignisse wie der Krieg oder die ein oder andere Erkrankung. Von alldem hat sich das Paar aber niemals unterkriegen lassen. Ein fester Bestandteil ihres Lebens ist seit 16 Jahren Dackelmischling Micki. Tiere mochte das Paar schon immer. In ihrem Haus in Merkstein nahe Herzogenrath hatten sie einen großen Garten – mit vielen Tieren. „Wir hatten Vögel, Katzen, Hühner und einen Hund“, erzählt Hilde Kobben.  Denn der Garten und Vögel sind die große Leidenschaft von Herbert Kobben. Rund 40 Jahre war er als Gärtner für die Stadt Aachen tätig. „Sie suchten damals für das neue Freibad einen Gärtner“, erzählt Herbert Kobben. Hilde Kobben ist gelernte Damenschneiderin. „Wir haben tolle Mäntel und Kostüme genäht.“, erinnert sie sich. Ein weiterer Punkt ist das Engagement in der Gemeinde. Hilde Knobben ist unter anderem in der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung und Lektorin in der Kirche. Und beide setzen sich für eine immigrierte Familie aus Sri Lanka ein. „Sie hatten damals nichts, als sie kamen, und wir haben für sie gesammelt“, erzählt Hilde Kobben. Herbert Kobben ist bei den Schützen und beim Herbacher Instrumental Verein aktiv. „Die haben sogar Musiker des Orchester der Bundeswehr ausgebildet“, sagt er.

Seit einem Unfall von Hilde Kobben wohnen sie in der Nähe ihrer Tochter Karin Langen in Mönchengladbach. „Hier sind wir gut aufgehoben. Haben unsere Tochter, Schwiegersohn und unsere Enkel“, sagt Hilde Kobben.

Auch in der Hausgemeinschaft engagiert sich das Paar. „Ich habe geholfen, den Garten anzulegen“, erzählt Herbert Kobben. Das kann er auf Grund einer Erkrankung jetzt nicht mehr. Aber gemeinsam mit seiner Frau genießt er den Klostergarten in der Nähe. Hilde Kobben geht regelmäßig montags zum Klönen oder zum Gedächtnistraining.