1. NRW
  2. Städte
  3. Mönchengladbach
  4. Stadtgespräch

Mönchengladbach: Das ist das Programmkino der VHS für das zweite Halbjahr

Volkshochschule Mönchengladbach : Programmkino startet ins zweite Halbjahr

Die VHS und das Come Cine Center eröffnen das zweite Halbjahr im Programmkino. Der Auftakt ist am 7. September mit „Little Woman“ von Regisseurin Greta Gerwig.

Barbara Volkwein ist glücklich, dass das Programmkino wieder läuft. „Einen Film konnten wir im Autokino unterbringen. Wir haben wieder fünf tolle Filme im Programm“, sagt die Programmbereichsleiterin in Kultur und Medienbildung bei der Volkshochschule (VHS). Beginn der Filme ist immer um 20 Uhr. Die Tickets gibt es unter www.comet-cine-center.de. Die Loge kostet neun Euro, das Parkett sieben Euro. „Es ist wichtig, dass dieses Kulturgut erhalten bleibt“, betont Markus Brinkmann vom Comet Cine Center. „Wir halten immer zwei Sitze frei. Die Besucher müssen, bis sie am Platz sind, eine Maske tragen. Dann kann sie abgenommen werden. Durch den Onlineverkauf sind alle Plätze personalisiert.“

Den Anfang macht am 7. September „Little Woman“ von der Regisseurin Greta Gerwig. Der Film basiert auf dem Roman der Schriftstellerin Louisa May Alcott und erzählt die Geschichte der Geschwister Jo, Meg, Amy und Beth, die im Amerika des 19. Jahrhunderts aufwachsen. Am 5. Oktober geht es mit „Das Wunder von Marseille“ weiter. Es ist eine Literaturverfilmung, die auf wahren Begebenheiten beruht. Fahim flieht mit seinem Vater Nura aus Bangladesch nach Paris. Er ist ein Genie im Schachspiel. Fahim lernt Sylvain (Gérard Derpardieu), den besten Schachtrainer Frankreichs, kennen. Dieser soll ihm helfen, die Schachmeisterschaft zu gewinnen. Denn nur dann darf er mit seiner Familie in Frankreich bleiben.

Der dritte Film „Harriet – Der Weg in die Freiheit“ am 2. November erzählt die Geschichte von Harriet Tubmann, die Mitte des 19. Jahrhunderts als Sklavin Minty auf einer Plantage in Maryland lebt, nach Pennsylvania flüchten kann und sich ein neues Leben aufbaut. Aber sie kann nicht ruhen, solange es noch die Sklaverei gibt. Das Filmdrama „Leid und Herrlichkeit“ von Pedro Almodovar (Start: 7. Dezember) ist autobiographisch. Es erzählt die Geschichte von Salvador Mallo, der schon früh seine Liebe zum Film entdeckt und Jahre später ein gefeierter Regisseur wird. Als letzten Film zeigt das VHS-Kino am 11. Januar 2021 das Sozialdrama „Sorry we missed you“. „Hier stellt sich die Frage: Was ist ein Mensch eigentlich wert?“, sagt Barbara Volkwein zu dem Film, der von einem Kurierfahrer und einer Altenpflegerin handelt.