Neujahrsempfang: Mittelständler machen Mut zum Start ins Jahr

Neujahrsempfang : Mittelständler machen Mut zum Start ins Jahr

Wie Mut in der Wirtschaft aussehen kann, das konnte man sich am Donnerstagabend beim Neujahrsempfang des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft in Eicken anschauen: Jörg Schmidt von Toshiba führte die neue Datenbrille des Elektronik-Konzerns vor, die kurz vor der Markteinführung steht. Auch dazu gehört Mut, wo Google doch seinen Prototyp längst zurückgezogen hat. Vielleicht wird der Mut belohnt. Dass "Mut eine Stimme braucht", das berichtete der Coach, Referent und Unternehmer Peter Holzer in seinem Vortrag.

Wie Mut in der Wirtschaft aussehen kann, das konnte man sich am Donnerstagabend beim Neujahrsempfang des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft in Eicken anschauen: Jörg Schmidt von Toshiba führte die neue Datenbrille des Elektronik-Konzerns vor, die kurz vor der Markteinführung steht. Auch dazu gehört Mut, wo Google doch seinen Prototyp längst zurückgezogen hat. Vielleicht wird der Mut belohnt. Dass "Mut eine Stimme braucht", das berichtete der Coach, Referent und Unternehmer Peter Holzer in seinem Vortrag.

Stefan Wagemanns, Leiter der Metropolregion des Verbandes, begrüßte rund 180 Gäste, darunter Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners, SPD-Fraktionschef Felix Heinrichs, CDU-Landtagsabgeordneter Frank Boss, Peter Jansen (Bürgermeister Erkelenz), NEW-Vorstand Frank Kindervatter, Wirtschaftsförderer Rafael Lendzion und viele Unternehmern aus dem ganzen Rheinland. Holzer, ehemaliger Banker und seit einer überstandenen Krebserkrankung Bestseller-Autor, rief im Theater im Gründungshaus zu mehr Mut auf, um zukunftsfähig zu sein.

Und dazu gehört für ihn: "Stumm sein, laut werden, Gehör finden." Stumm bedeute für ihn, sich vor unterschiedlichen Einflüssen (in seinem Wortschaft Virus) zu schützen. Etwa so: "Kein Mensch weiß, wie Digitalisierung funktioniert. Aber er rennt jedem Trend hinterher aus Sorge, den einen entscheidenden zu verpassen." Er ermunterte dazu, als Unternehmer Entscheidungen zu treffen und auch umzusetzen. Reiners sagte, das große Dauerthema sei weiter, Arbeitsplätze in der Stadt zu schaffen. Dazu brauche man auch die Digitalisierung: "Ich würde mir wünschen, wir wären schon wesentlich weiter.

Warum regeln wir das Tempolimit nicht mit digitalen Schildern statt Blechschildern? Daran würde ich gerne arbeiten. Die technischen Möglichkeiten dazu gibt es." Und das nicht erst seit der Datenbrille.

(angr)