Hephata-Atelier "strichstärke": Graffiti-Aktion auf den Trafos am Schillerplatz

Hephata-Atelier "strichstärke": Graffiti-Aktion auf den Trafos am Schillerplatz

Schiller blickt versonnen über den nach ihm benannten Platz. Natürlich nicht in Person, sondern im Konterfei, das Marco Houben ihm verlieh. Der talentierte Zeichner wirkt als einer von vier Teilnehmern aus dem Atelier Strichstärke der Stiftung Hephata an der künstlerischen Aufwertung der Trafostationen mit. Angestoßen wurde die Idee vom FDP-Ortsverband Nord, wobei nach vorübergehenden Stillstand Vorstandsmitglied Jochen Pots zur treibenden Kraft wurde. Die NEW unterstützt das Projekt gern. Schließlich setzt die konzertierte Aktion nicht nur auf Verschönerung. Sie soll auch unschönen Schmierereien vorbeugen. "Die Hemmschwelle ist dann hoffentlich größer", so FDP-Kreisverbands-Vorsitzender Jörg Buer.

Schiller blickt versonnen über den nach ihm benannten Platz. Natürlich nicht in Person, sondern im Konterfei, das Marco Houben ihm verlieh. Der talentierte Zeichner wirkt als einer von vier Teilnehmern aus dem Atelier Strichstärke der Stiftung Hephata an der künstlerischen Aufwertung der Trafostationen mit. Angestoßen wurde die Idee vom FDP-Ortsverband Nord, wobei nach vorübergehenden Stillstand Vorstandsmitglied Jochen Pots zur treibenden Kraft wurde. Die NEW unterstützt das Projekt gern. Schließlich setzt die konzertierte Aktion nicht nur auf Verschönerung. Sie soll auch unschönen Schmierereien vorbeugen. "Die Hemmschwelle ist dann hoffentlich größer", so FDP-Kreisverbands-Vorsitzender Jörg Buer.

Barbara John und Yvonne Klaffke, Mentorinnen des Ateliers, sind von der Kooperation begeistert. "Das Graffiti-Projekt gibt die Möglichkeit, in den öffentlichen Raum zu wirken. Das ist für die Menschen unseres Ateliers, die oft eine Behinderung haben, wichtig. Das erleichtert ihnen die Teilhabe", sagen einander ergänzend Diplom-Sozialpädagogin Klaffke und Grafikerin, Heilpraktikerin und Kunsttherapeutin John. Unterstützung bieten die Graffiti Künstler Steffen Mumm und Philipp Köhnen. Beide sind begeistert vom Engagement der kleinen Gruppe. "Das funktioniert super. Wir sind überrascht von den Qualitäten. Die probieren alles aus", sagt Köhnen. Mumm gefällt die Arbeit in kleinen Gruppen.

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Pro Trafostation arbeiten jeweils zwei Atelier-Teilnehmer und ein Graffiti-Künstler zusammen. Eine Station ist in Sepiatönen gehalten und erhält den Retro-Look eines alten Fotos. Ihr sind die historischen Bezüge zugeordnet, wie die Darstellung des Van-Dooren-Gebäudes und das Schiller-Porträt. Für die zweite Station wählten die Atelierteilnehmer Blautöne. Jasmin Müller hat die geometrischen Formen aufgesprüht. "Man erfreut sich, wenn man hier vorbeigeht, zurückblickt und weiß, da habe ich mitgemacht", sagt die dreifache Mutter. Sie ist mit dem Ergebnis zufrieden, so auch Natascha Weitig. Marcel Steinhäuser hat ein Straßenschild sorgfältig aufgesprüht. Wenn die Farben getrocknet sind, will er es um den Schriftzug "Schillerplatz" ergänzen.

ANGELA WILMS-ADRIANS

(anw)