1. NRW
  2. Städte
  3. Mönchengladbach
  4. Stadtgespräch

Britische Freimaurerloge übergibt Spende an Mönchengladbacher Obdachlosenhaus

200 für das Bruno-Lelieveld-Haus : Spende der Britischen Freimaurerloge Rheindahlen

Schätzungen zufolge gibt es in unserer Stadt 800 bis 1000 obdachlose Menschen. Um weniger alleine zu sein, gibt es an der Erzbergerstraße 8 das Bruno-Lelieveld-Haus, ein Tagestreff für Wohnungslose.

Unterstützt wurde das Haus nun von der britischen Freimaurerloge Rheindahlen mit 2700 Euro. „Wir sammeln jedes Jahr Geld für eine wohltätige Organisation, und als Präsident habe ich mich in diesem Jahr dafür entschieden, unsere Spende an das Obdachlosenheim Bruno-Lelieveld zu spenden“, sagt Paul Woodside.

Dass Obdachlose – gerade im Winter – einen täglichen Kampf ums Überleben führen, wissen Holger Knübben und Martin Dalz gut. Die beiden leiten das Haus in der Nähe des Bismarckplatzes, das den Obdachlosen mindestens 2200 Stunden jährlich ein warmes Zufluchtsort bietet. „Bei uns kann man essen und trinken, sich duschen und bekommt auch Kleidung. Für uns steht die Menschlichkeit im Vordergrund. Wir haben für unsere Besucher auch immer ein offenes Ohr“, erklärt Knübben.

Das taten sie auch während der Festtage. Niemand sollte, gerade an den Feiertagen, alleine sein“, sagt Martin Dalz.

  • Felix Heinrichs war einer der prominenten
    „L64“ in Mönchengladbach : OB Felix Heinrichs liest spannende Geschichten vor
  • Die Schüler der Gesamtschule Volksgarten reisten
    Erasmus+-Projekt „EVA“ in Mönchengladbach : Gesamtschüler besuchen die Türkei
  • Preisträger und Stifter: Hảo-Thơ Nguyễn, Prof.
    Hochschule Niederrhein : Die Sieger des Ideenwettbewerbs

Das Obdachlosenheim wird von der Stadt jeden Monat finanziell unterstützt, dennoch ist es zusätzlich auf Spenden angewiesen. „Nicht nur Geldspenden sind wichtig, wir benötigen auch alltägliche Dinge wie Rasiergel, Shampoo oder Zahnpasta. Eben all das, was ein Mensch zum Leben braucht“, erklärt Martin Dalz. (Spendenkonto IBAN: DE 36 310 500 00 000 00 848 22)

Im Schnitt wird das Bruno-Lelieveld-Haus von 100 Männern und Frauen pro Tag besucht. „90 Prozent unserer Obdachlosen sind Männer. Ab und an finden aber auch Frauen ihren Weg in unsere Räumlichkeiten“, sagt Dalz, der auch die Geschäftsführung des Vereins Wohlfahrt innehat, der das Bruno-Lelieveld-Haus gründete.