Forschungsprojekt Gartenteich: "Boah, guck mal hier!"

Forschungsprojekt Gartenteich : "Boah, guck mal hier!"

Wie erforscht man einen Teich, und was kann man tun, damit sich noch mehr Tiere und Pflanzen ansiedeln und wohlfühlen? Um diese Fragen ging es beim Stopp des "Lumbricus"-Busses von der Natur- und Umweltschutzakademie NRW (NUA) an der Gesamtschule Espenstraße. Die Kinder der Garten-AG waren neugierig. Schließlich haben sie einen Schulgartenteich und der soll ein richtiges Biotop und damit Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere werden. Begleitet vom Umweltpädagogen Dietmar Schruck, der AG-Leiterin Astrid Linzen (Naturschutzstation Haus Wildenrath) und der initiierenden Lehrerin Sabine Weissenborn wurde zunächst mit einem Sauerstoff- und Temperaturmessgerät der Sauerstoffgehalt des Teiches gemessen. Dabei stellte sich heraus, dass der Sauerstoffgehalt an der Oberfläche noch angemessen hoch, aber schon 20 Zentimeter unter der Oberfläche deutlich niedriger war. Anschließend entnahmen die kleinen Naturforscher Proben aus tieferen Gefilden, um festzustellen, welche Kleinlebewesen den Teich als Lebensraum nutzen. Und da kam doch Einiges zum Vorschein: So befanden sich in den Wasserschalen nicht nur Kaulquappen, sondern auch Wasserkäfer, Wasserasseln, Wasserskorpione, Nymphen (Libellenlarven) und vieles mehr.

Wie erforscht man einen Teich, und was kann man tun, damit sich noch mehr Tiere und Pflanzen ansiedeln und wohlfühlen? Um diese Fragen ging es beim Stopp des "Lumbricus"-Busses von der Natur- und Umweltschutzakademie NRW (NUA) an der Gesamtschule Espenstraße. Die Kinder der Garten-AG waren neugierig. Schließlich haben sie einen Schulgartenteich und der soll ein richtiges Biotop und damit Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere werden. Begleitet vom Umweltpädagogen Dietmar Schruck, der AG-Leiterin Astrid Linzen (Naturschutzstation Haus Wildenrath) und der initiierenden Lehrerin Sabine Weissenborn wurde zunächst mit einem Sauerstoff- und Temperaturmessgerät der Sauerstoffgehalt des Teiches gemessen. Dabei stellte sich heraus, dass der Sauerstoffgehalt an der Oberfläche noch angemessen hoch, aber schon 20 Zentimeter unter der Oberfläche deutlich niedriger war. Anschließend entnahmen die kleinen Naturforscher Proben aus tieferen Gefilden, um festzustellen, welche Kleinlebewesen den Teich als Lebensraum nutzen. Und da kam doch Einiges zum Vorschein: So befanden sich in den Wasserschalen nicht nur Kaulquappen, sondern auch Wasserkäfer, Wasserasseln, Wasserskorpione, Nymphen (Libellenlarven) und vieles mehr.

Mit den Funden wurden die stolzen Jungforscher in den Lumbricus-Bus begleitet. Dort vereinzelten die Schülerinnen und Schüler ihre Forschungsobjekte in Petrischalen, so dass sie unter Mikroskopen beobachtet und analysiert werden konnten. "Boah, guck mal hier!", raunten viele Fünftklässler aufgeregt durch den Bus. Über einen Bildschirm - verbunden mit einem Mikroskop - kamen einzelne Kleinlebewesen schließlich ganz groß raus und wurden in einer kleinen Doku präsentiert, bevor sie zurück in ihren Heimatteich gesetzt wurden. In den kommenden Wochen, so Sabine Weissenborn, soll nun der Teich von Laub und anderen Pflanzenresten befreit werden, und zwar, ohne die kleinen Bewohner mit zu entsorgen.

(RP)
Mehr von RP ONLINE