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Mönchengladbach: Stadt muss Tiefgarage selbst betreiben

Mönchengladbach : Stadt muss Tiefgarage selbst betreiben

Die Zeit drängt – am 9. Dezember soll die Rheydter Tiefgarage wieder eröffnet werden. Die Stadt werde sie selbst betreiben, sagt Beigeordneter Andreas Wurff. In den nächsten Wochen starten die Pflasterarbeiten auf dem Marktplatz.

Die Zeit drängt — am 9. Dezember soll die Rheydter Tiefgarage wieder eröffnet werden. Die Stadt werde sie selbst betreiben, sagt Beigeordneter Andreas Wurff. In den nächsten Wochen starten die Pflasterarbeiten auf dem Marktplatz.

Es ist ein Wettlauf — einer, bei dem nicht klar ist, ob die Stadt ihn gewinnen kann. Bis Ende 2013 soll die Rheydter Tiefgarage saniert und der Marktplatz samt neuem Deckel über der Garagen-Ausfahrt neu gestaltet sein. "Uns fehlten acht Wochen. Diese Verzögerung gab es durch den langen Winter", sagt der Technische Beigeordnete Andreas Wurff. Inzwischen haben sich die beauftragten Unternehmen kräftig ans Ziel herangerobbt. Und als Wurff jetzt gemeinsam mit Projektleiter Holger Janke die Baustelle zeigte, da klangen seine Worte zuversichtlich: "Wir sind auf einem guten Weg. Das könnte alles klappen."

Das muss es auch, denn die Fördergeber EU, Bund und Land haben klare Vorgaben gemacht. Allenfalls kleinere Arbeiten und die Abrechnung der rund elf Millionen Euro teuren Gesamtmaßnahme — Marktplatz und Tiefgarage — dürfen im nächsten Jahr erfolgen. Außerdem werden die japanischen Kirschbäume erst Frühjahr 2014 gepflanzt.

Die Tiefgarage jedenfalls strebt mit Riesenschritten ihrer Vollendung entgegen. Glaubt man dem Beigeordneten Wurff, dann wird sie künftig von der Stadt beziehungsweise von der Parkplatzgesellschaft (PPG), einer Tochter von Stadt und Borussia, betrieben. "Die Technik und die Verzahnung von Marktplatz und Tiefgarage lässt etwas anderes gar nicht mehr zu", sagt Wurff.

Die Bauwerke, die von den zwei Ebenen der Tiefgarage nach oben auf den Platz führen, sind deutlich zu erkennen, werden nach endgültiger Fertigstellung aber noch rundherum verglast. Die Treppenhäuser — einen Aufzug wird's auch geben — sollen transparent wirken und dem offenen Platz nicht seine Wirkung nehmen. Gearbeitet wird noch am unterirdischen Tunnel, der die öffentliche mit der städtischen Tiefgarage verbindet. Auch die Garagen-Rampe, deutlich enger als vor der Sanierung, ist in ihrer Struktur zu erkennen: Ende Oktober/Anfang November kommt hier auf 220 Quadratmeter der Deckel drauf — die Zufahrt wird teilweise überdacht. "Wir werden diesen Bereich begrünen. Er reicht dann von der Kirche bis zur Kommandantur", sagt Beigeordneter Andreas Wurff.

Die Marktplatz-Fläche ist inzwischen weitgehend für die Pflasterung vorbereitet. Deutlich erkennbar sind die Aussparungen, in der sich später die Verteiler für Elektrik und Wasser befinden. "Die Marktbeschicker können sich hier bedienen und müssen nicht mehr Leitungen quer über den Platz ziehen", sagt Projektleiter Holger Janke.

(RP)