Lokalsport: Zweimal Platz zwei im Visier

Lokalsport: Zweimal Platz zwei im Visier

Oberligist Borussia und Verbandsligist Geistenbeck haben ein gleiches Ziel.

Für die Handballer von Borussia Mönchengladbach in der Oberliga und den TV Geistenbeck in der Verbandsliga sind die zweiten Plätze im Moment das Maß aller Dinge. Die Borussen, nach Punkten aktuell Vierter, wollen Platz zwei wieder erreichen. Sie erwarten im Verfolgerduell den Tabellenzweiten HG LTG/HTV Remscheid (heute, 19.30 Uhr, Jahnhalle). Der TV Geistenbeck will Platz zwei verteidigen. Die Mannschaft erwartet, ebenfalls in einem Verfolgerduell, den Tabellendritten TV Vorst (Samstag, 19.30 Uhr, Realschulstraße).

Borussia Mönchengladbach will Beweis erbringen, dass sie tatsächlich zu den besten Mannschaften der Oberliga gehören. Die letzten beiden Niederlagen haben die Borussen deutlich zurückgeworfen, nun bietet sich ihnen die Chance, mit einem Sieg Remscheid wieder auf die Pelle zu rücken. Nach den letzten beiden Niederlagen bedarf es dazu aber einer deutlichen Steigerung.

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Zuhause weist der TV Geistenbeck eine makellose Bilanz auf. Fünf Spiele, fünf Siege - diese Serie wollen die Männer um Trainer Thomas Laßeur gegen den TV Vorst fortschreiben. Das ist ein ambitioniertes Vorhaben, denn im Hinspiel waren die Geistenbecker über weite Strecken chancenlos und verloren 27:34. Damals bereiteten die Vorster Rückraumschützen, allen voran Andreas Bröxkes und Manuel Stelzhammer, dem TVG enorme Probleme. Es wird für die Geistenbecker Defensive ein Balanceakt, gleichsam die vielen starken Rückraumspieler der Gäste zu bearbeiten und ebenso deren Kreisläufern keine Freiräume zu gestatten. Daneben hoffen die Gastgeber darauf, dass sie in der Offensive zu alter Treffsicherheit zurückfinden. Beim bisher erfolgreichsten Angriff der Liga stotterte der Motor in den letzten Wochen, doch die letzten Fortschritte stimmen Trainer Laßeur zuversichtlich.

Der TV Korschenbroich II muss sich mit Spitzenreiter TV Lobberich messen (Samstag, 19.30 Uhr, Waldsporthalle). Die Gäste, deren Markenzeichen eine gute Abwehr und das schnelle Spiel nach vorne sind, spielen bisher in einer Liga für sich. Sie bringen eines satten Polsters von fünf Punkten Vorsprung mit in die Rückrunde. Der TVK kann die Partie ohne jeglichen Druck angehen. Der Vorletzte hält in der Liga, in der es nur einen direkten Absteiger geben wird, Schlusslicht Bottrop mit sieben Punkten Abstand klar auf Distanz.

(RP)