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Lokalsport: Wickrath kaum noch aufzuhalten

Lokalsport : Wickrath kaum noch aufzuhalten

Die Frauen des TuS stehen vor der Rückkehr in die Tischtennis-NRW-Liga.

Am Aufstieg des TuS Wickrath dürften auch fünf Spieltage vor dem Saisonende in der Frauen-NRW-Liga keine Zweifel mehr bestehen. An der Rückkehr in die Oberliga, nur ein Jahr nach dem freiwilligen Rückzug, wird auch das Spitzenspiel gegen den ASV Süchteln nichts ändern. Die Gäste, die als Aufsteiger den Meistertitel gar nicht im Blick hatten, haben vier Punkte Rückstand. Das Restprogramm der Wickrather ist zwar nicht leicht, aber die Gegner werden dem TuS nur wenige Steine in den Weg legen.

"Normalerweise sollte ein Remis reichen, um den Titel zu sichern", sagt TuS-Abteilungsleiter Hubert Radermacher. "Wir spielen in Bestbesetzung und sind optimistisch, dass wir das schaffen." Spitzenspielerin Sandra Tönges ist mit von der Partie und wird versuchen, sich für die Einzelniederlage gegen Isabell Güdden zu revanchieren. In der Hinrunde gewann Wickrath knapp mit 8:6.

Auch bei der Reservemannschaft dürfte in Sachen Klassenverbleib nichts mehr anbrennen. Nach dem unverhofften 8:2 gegen den TTC GW Fritzdorf II hat Wickrath fünf Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz, den der ESV BR Bonn belegt. Jetzt geht es zum TTC GW Brauweiler II, wo ein Sieg nachgelegt werden soll. Jessica Balleer wird fehlen, dafür stehen aber Eva Wustmann und Petra Elshof zur Verfügung.

Neben den Frauen wollen auch die Herren des TuS Wickrath die Saison mit dem Meistertitel krönen. In der Verbandsliga steht Wickrath als Tabellenführer dicht vor dem Aufstieg in die NRW-Liga. Den Vorsprung von drei Punkten auf Verfolger TV Erkelenz will der TuS verteidigen. Dazu gehören für Radermacher zwei Dinge: "Eine konzentrierte Leistung, auch gegen schwächere Teams. Und die Spiele jeweils mit der bestmögliche Aufstellung zu bestreiten." Daher reist Wickrath auch mit Sichun Lu zur TuRa Oberdrees II. Die junge Truppe ist für Wickrath immer ein unbequemer Gegner gewesen. Auch beim 9:4 (mit Lu) in der Hinrunde musste sich Wickrath mächtig ins Zeug legen.

Der Meisterschaftszug ist nach drei Rückrundenniederlagen ohne den Rheydter SV abgefahren. Jetzt gilt es, die Saison in der Landesliga vernünftig zu beenden. Gegen den TTC BW Krefeld, den aktuellen Spitzenreiter, will der RSV nochmals seine Qualitäten unter Beweis stellen.

(RP)