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Fußball: Viktoria Rheydt überzeugt in der Abwehr und im Angriff

Fußball : Viktoria Rheydt überzeugt in der Abwehr und im Angriff

Der A-Ligist setzt sich gegen Bezirksligist Holt durch.

Enrico Zentsch versuchte es mit einem Flachschuss, Damian Schriefers wenig später mit der Hacke, beide Male war bei Torwart Danny Bernhardt Endstation. Und kurz vor Schluss grätschte Tobias Kliche nochmals in eine Hereingabe - vergebens. Grün-Weiß Holt wollte im Gruppenfinale gegen Viktoria Rheydt kein Treffer gelingen. Das 0:0 genügte nicht, um Viktoria noch von der Tabellenspitze zu verdrängen, womit Holt über die Zwischenrunde versuchen muss, sich für den Finaltag zu qualifizieren.

"Das hätten wir uns natürlich gerne erspart, aber es ist auch keine Schande, hinter Viktoria zu landen. Rheydt hat immer eine bärenstarke Hallenmannschaft", sagte Marco Schallenburger, der mit Teamkollege Martin Banasch auf der Trainerbank Michael Holthausen vertrat, da der Holter Coach noch im Urlaub ist. Währenddessen freute sich Viktorias Trainer Markus Horsch über das souveräne Weiterkommen seiner Mannschaft.

"Ich bin froh, dass wir ein wenig Selbstvertrauen getankt haben, nachdem die Hinrunde auf dem Feld nicht so gut gelaufen ist. Der Mannschaft war die Spielfreude, aber auch der absolute Siegeswillen anzumerken", lobte Horsch. Der A-Ligist schlug die drei B-Ligisten Fortuna, Türkiyemspor und Hehn jeweils souverän, stellte mit Gerrit Herrmann den ersten Torschützen der diesjährigen Stadtmeisterschaft. Er traf beim 5:2 gegen Fortuna bereits nach 29 Sekunden - sowie mit Kevin Mertens (fünf Treffer) den Torschützenkönig der Gruppe 1 und schoss insgesamt 19 Tore in drei Spielen.

Im abschließenden Duell gegen Bezirksligist Holt wollte trotz guter Chancen kein Tor gelingen, doch die Abwehr, die nur zum Auftakt gegen Fortuna zwei Treffer zuließ, stand sicher, während Holt, das sich ein 4:4 gegen Hehn erlaubt hatte und siegen musste, die Durchschlagskraft fehlte. "Wir wollten die Partie offen halten und dann zum entscheidenden Stoß ansetzen. Doch das ist uns nicht gelungen, Viktoria ist verdient in die Endrunde eingezogen", sagte Schallenburger.

In den Kampf um die Tickets für die Zwischen- und Endrunde konnten die drei B-Ligisten nicht eingreifen. Türkiyemspor hätte nach einem erfolgreichen Auftakt gegen Hehn, das nur beim 4:4 gegen Holt punktete, die Chance dazu gehabt, doch die Spiele gegen die Favoriten gingen mit jeweils fünf Toren Differenz verloren. Immerhin sicherte sich das Team um den vierfachen Torschützen Murat Ok durch das abschließende 3:2 gegen Fortuna den dritten Tabellenplatz.

(togr)