Hockey : Vier Teams, ein Ziel

In vier von sechs möglichen Zwischenrunden um die Deutsche Feldhockeymeisterschaft ist der Gladbacher HTC am nächsten Wochenende vertreten – und besitzt dabei gleich dreimal Heimrecht. Alle wollen unter die letzten Vier.

In vier von sechs möglichen Zwischenrunden um die Deutsche Feldhockeymeisterschaft ist der Gladbacher HTC am nächsten Wochenende vertreten — und besitzt dabei gleich dreimal Heimrecht. Alle wollen unter die letzten Vier.

Teilen müsste man sich können. Dann würden Alexander Feustel und Jan Klatt ein bisschen besser durch das nächste Wochenende kommen. Denn die Jugendtrainer des Gladbacher HTC müssen dann jeweils zwei Mannschaften in der Zwischenrunde um die Deutsche Feldhockey-Meisterschaft betreuen. "Wir werden das schon irgendwie hinbekommen", sagt Klatt. Dabei ist es schon hilfreich, dass gleich drei GHTC -Teams durch den Gewinn des Westdeutschen Meistertitels Heimrecht genießen. Allerdings werden die Endrunden der männlichen und weiblichen A-Jugend im Hockey-Park ausgetragen.

Ziel DM-Endrunde

Doch wie bei den drei Gastgebern heißt auch bei den A-Knaben, die nach Hanau reisen müssen, das Ziel: die Runde der letzten Vier erreichen. Da die Trainer Stefan Menke (muss sonntags für seinen Verein Hertogenbosch spielen) und Jan Klatt (betreut die männliche B-Jugend in Gladbach) nur sehr eingeschränkt zur Verfügung stehen, wird sich "Pelle" Pelzener um das Team kümmern. Trotzdem sagt Klatt: "Die Mannschaft gilt als Geheimfavorit und hofft, die erste Endrunde miterleben zu dürfen. Die Aufgabe ist nicht leicht, aber machbar."

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Klatts B-Jugend ist dagegen in ihrer Konkurrenz Favorit. Die Mannschaft, die in den Herbstferien noch an einem Turnier in Argentinien teilgenommen und den zweiten Platz belegt hat, muss jedoch wahrscheinlich auf seine beiden Innenverteidiger verzichten. Juniorennationalspieler Florian Jansen leidet an einem Bandscheibenvorfall und Carsten Merge laboriert an einem Fingerbruch. "Wir möchten trotzdem unserer Favoritenrolle gerecht werden", sagt Klatt. Ob die A-Jugend eine erfolgreiche Zwischenrunde spielen wird, hängt auch von Herren-Trainer Andrew Meredith ab. Der Australier benötigt normalerweise einige A-Jugendliche für die beiden wichtigen Zweitligaspiele am Wochenende.

"Es ist eine Gratwanderung. Natürlich hoffe ich auf ein starkes Team. Auch Andrew möchte der A-Jugend nicht die Chance auf eine DM-Endrunde nehmen", sagt A-Jugend-Trainer Alexander Feustel. Eine endgültige Entscheidung, wer wo spielen soll, war gestern abend noch nicht gefallen. Feustel wird zudem die weibliche A-Jugend betreuen.

Auch hier sind die teilnehmenden Mannschaften davon betroffen, dass Leistungsträgerinnen bereits in den Erwachsenenmannschaften spielen. "Wir müssen die Abwesenheit von U21-Europameisterin Pia Grambusch mit einer guten Mannschaftsleistung und viel Leidenschaft ausgleichen", sagt Feustel. Denn auch die Nationalspielerin kann sich nicht teilen.

(RP)