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Lokalsport: Urgestein Kreuzberg übernimmt von Weeks

Lokalsport : Urgestein Kreuzberg übernimmt von Weeks

Seit 16 Jahren ist der 26-Jährige beim 1. FC, nun ist er Trainer der A-Junioren in der Niederrheinliga.

Die Beförderung von Benedict Weeks zum Cheftrainer der Landesliga-Mannschaft des 1. FC Mönchengladbach hat auch Auswirkungen auf den Jugend-Bereich. Weeks hatte ja ziemlich erfolgreich die A-Junioren der Westender trainiert. Junioren-Cheftrainer Emil Neunkirchen musste nicht lange suchen, um für ihn einen Nachfolger zu finden. In Kevin Kreuzberg wurde ein beim FC bekannter Trainer verpflichtet. "Grundsätzlich ist die Übernahme einer Mannschaft in der Winterpause mit so extrem kurzer Vorbereitungszeit etwas schwierig", sagt Kreuzberg. "Da ich den Großteil der Mannschaft aber noch sehr gut aus der U 17 kenne, gab es keine Anlaufschwierigkeiten und eine kurze, aber gute Vorbereitung."

Kreuzberg hatte die U17 in der Saison 2015/16 in die B-Junioren-Bundesliga geführt, aber dort nicht betreut. Stattdessen nahm er ein Angebot von Borussia Mönchengladbach an, dort Teil des Trainerstabes der Junioren zu werden. Nach neun Monaten musste er aber seinen Vertrag als Trainer der U 13 auflösen. "Aus beruflichen Gründen war es nicht möglich, den Zeitaufwand zu stemmen", sagt Kreuzberg. "Die Trainingszeiten waren häufig schon am frühen Nachmittag, das konnte ich dann nicht mehr mit meinen beruflichen Verpflichtungen übereinbringen."

Kreuzberg blickt bereits auf einen Zeitraum von 16 Jahren als Spieler und Trainer beim 1. FC zurück. Der Kontakt war auch nach dem Wechsel zu den Borussen nie abgerissen. Neunkirchen sprach ihn dann am Rande einer Heimpartie an. "Ich habe dann nicht lange überlegen müssen und einen Tag später meine Zusage gegeben", sagt Kreuzberg. Weil die A-Junioren in den Abendstunden trainieren, kommt auch sein Beruf nicht zu kurz. Und sportlich ist es allemal eine große Herausforderung. Schließlich ist der Abstand zu Spitzenreiter Wuppertaler SV so gering, dass die Westender an den Bergischen vorbeiziehen können. Mit einem Bundesliga-Aufstieg kennt sich Kreuzberg ja aus.

(HW)