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Handball: TVK geht mit gutem Gefühl aus der Saison, auch Cutura ist zufrieden

Handball : TVK geht mit gutem Gefühl aus der Saison, auch Cutura ist zufrieden

Beinahe wären Korschenbroich und die Borussen in der neuen Saison Ligakonkurrenten geworden. Doch Gladbach verpasste den Aufstieg.

Nach dem personellen Umbruch und dem Neustart in der Dritten Liga gab der TV Korschenbroich vor der abgelaufenen Spielzeit den Klassenerhalt als Saisonziel aus. Ohne allzu großen Leistungsdruck sollte das junge Team agieren. Nach einem überraschend gelungenen Saisonauftakt wurden die Erfolgserlebnisse in der Folge weniger. In der Tabelle ging es bergab — der Vorsprung auf einen Abstiegsrang schmolz. So wurde der TVK auf dem Transfermarkt aktiv, holte Christian Rommelfanger zurück und profitierte wenig später vom Ausverkauf beim TuS Wermelskirchen, der sich aus der Liga zurückzog.

Mit Christoph Gelbke und Almantas Savonis gewann der TVK an Stabilität, zeigte die gesamte Rückrunde über ansprechende Leistungen und beendete die Saison mit acht Spielen ohne Niederlage und 14:2 Punkten. Das ist eine Kampfansage an die Konkurrenz für die kommende Saison. "Wir können uns schon jetzt auf die neue Saison freuen", sagt Manager Kai Faltin.

Nach der ersten Enttäuschung nach dem letzten Saisonspiel blickt auch Borussia wieder nach vorne. Denn das Team von Trainer Zoran Cutura verpasste als Zweiter den Aufstieg in die Regionalliga West erneut denkbar knapp. Denn trotz der Rekordpunktausbeute unter Cutura (43:9) reichte es am Ende nicht. "Ich war mir sicher, dass weniger als zehn Minuspunkte reichen würden", räumte Cutura ein. Dass der Neusser HV aber nur sieben Punkte abgab, damit hatte im Vorfeld wohl keiner gerechnet.

Jetzt gilt es für das Cutura-Team, Kräfte zu sammeln und in der kommenden Saison den nächsten Versuch zu wagen — mit Rückraumspieler Björn Marquardt, der vom TVK zu den Borussen wechselt. "Hätten wir Björn in dieser Saison schon gehabt, wären wir aufgestiegen", sagte Cutura.

Auch eine Liga niedriger tat sich viel — vor allem in den letzten Wochen vor Saisonschluss. Bei der Turnerschaft Lürrip herrschte ab der Saisonhalbzeit grundsätzlich Personalmangel. Die erste Formation musste nicht selten durchspielen unter Ljubomir Cutura. Das waren Arbeitsbedingungen, die der Trainer nach sieben Jahren nicht mehr aushielt. Cutura verkündete seinen Wechsel nach Krefeld-Oppum. "Ich hatte eine sehr schöne Zeit in Lürrip", sagte er rückblickend. Und diese krönte er noch einmal mit einem sehr ordentlichen vierten Platz. Jetzt muss die Turnerschaft den personellen Umbruch mit dem neuen Trainer Goran Sopov schaffen.

Zwei Plätze hinter den Lürripern fand sich die Reserve des TV Korschenbroich wieder. Als Aufsteiger stand beim Team von Spielertrainer Bodo Leckelt der Klassenverbleib an erster Stelle. Der wurde schnell durch ansprechende Leistungen realisiert. Dass es am Ende nicht noch weiter nach oben ging, lag auch an der Verletzungsmisere gegen Ende der Spielzeit.

(rüb)