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TV Korschenbroich nach der Niederlage gegen den TV Opladen

Handball-Regionalliga : TVK verliert trotz starkem Wolf-Comeback

Eine starke Vorstellung reichte dem TV Korschenbroich in der Regionalliga Nordrhein vor heimischer Kulisse nicht zu einem Sieg, gegen den TuS Opladen gab’s ein knappes 23:24. Am dritten Spieltag die erste Saisonniederlage des TVK.

In einer auf sehr hohem Niveau stehenden Partie unterlag der TV Korschenbroich in der Regionalliga Nordrhein dem TuS Opladen denkbar knapp mit 23:24 (13:15). „Natürlich ist eine so knappe Niederlage immer ärgerlich, zumal wir in der Schlussphase noch zwei Tempogegenstöße nicht verwandeln konnte“, betonte der Korschenbroicher Trainer Dirk Wolf nach dem Schlusspfiff. „Doch alles in allem war es ein von beiden Seiten sehr intensiv geführtes und ausgeglichenes Spiel, bei dem es auch an Spannung nicht mangelte.“

Gleich zu Beginn demonstrierten beide Mannschaften, dass sie zu den Top-Teams der Liga zu zählen sind. Die Aktionen waren nicht nur sehr sehenswert, sondern auch von einer hohen Qualität geprägt. Hinzu kam noch ein unbändiger Kampfeswille. Sowohl die Hausherren als auch die Gäste gaben keinen Zentimeter preis, insbesondere in der Defensive wurde mit einer unglaublichen Hingabe gearbeitet, so war letztlich keine der beiden Mannschaften in der Lage, sich abzusetzen. Dabei verdiente sich TVK-Torhüter Felix Krüger Bestnoten, und im Angriff erwischte der halbrechte Rückraumspieler Justin Kauwetter in den ersten 30 Minuten einen absoluten Sahnetag und war derjenige, der der Opladener Abwehr die größten Kopfschmerzen bereitete.

In der 23. Minute war dann auch endlich die lange Leidenszeit von Mats Wolf vorbei, der nach knapp fünf Monaten wieder mitmischen konnte. Nach dem Seitenwechsel lief es für die Korschenbroicher dann zunächst nicht so gut und die Gäste konnten sich bis auf fünf Tore absetzen. In dieser Phase mangelte es teilweise an der letzten Konzentration, und es wurde auch die eine oder andere falsche Entscheidung getroffen. Doch die Einwechslung zweier frischer Kräfte, Max Weber löste Felix Krüger im Tor ab und Mats Wolf übernahm im Angriff fortan die Regie, sollte sich auszahlen. Weber gab der eigenen Abwehr wieder deutlich mehr Stabilität und Mats Wolf hatte im Angriff die zündenden Ideen. Nicht nur, dass er das Spiel der Gastgeber lenkte, er hatte immer ein Auge für seine Mitspieler und strahlte zudem große Torgefahr aus.

Der TVK kam nach und nach wieder näher an den Gegner heran, was den Lautstärkepegel in der Korschenbroicher Waldsporthalle deutlich nach oben schnellen ließ. Allerdings lief es dann letztlich doch nicht so gut, wie es sich Verantwortliche, Spieler und die Fans gewünscht hätten, weil eben auch die besagten zwei glasklaren Torchancen in Form von Tempogegenstößen nicht genutzt werden konnten. Zwar erzielte Mats Wolf 40 Sekunden vor dem Abpfiff noch den vielumjubelten 23:23-Ausgleichstreffer, doch drei Sekunden vor dem Ende traf Opladen dann doch zum alles entscheidenden 24:23. „Wir haben heute wirklich ein gutes Spiel gemacht“, beteuerte Dirk Wolf. „Die Deckung stand hervorragend und auch im Angriff haben wir viele richtige Entscheidungen getroffen, es sollte heute halt nicht sein.“