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TV Geistenbeck und TV Korschenbroich II sind gefordert

Handball-Verbandsliga : TVG fährt mit Bus voller Fans nach Straelen

Für den zuletzt neunmal in Folge siegreichen TVG sollte das Spiel beim Tabellenvorletzten eigentlich Formsache sein, aber Trainer Thomas Laßeur warnt vor einem Kampfspiel. Der TVK II empfängt den TV Kapellen, bei dem ihm im Hinspiel ein Achtungserfolg gelang.

Eigentlich ist die Partie beim Tabellenvorletzten SV Straelen für den TV Geistenbeck lediglich Formsache, denn die Gäste befinden sich seit Wochen in blendender Form, feierten neun Siege in Serie und wollen natürlich den zehnten folgen lassen. Bereits im Hinspiel trumpfte der TVG groß auf und fertigte Straelen mit 36:19 ab. Aber: „Das ist eine ganz unangenehme Aufgabe“, glaubt der Geistenbecker Trainer Thomas Laßeur. „Straelen steht mit dem Rücken zur Wand und muss meines Erachtens aus den kommenden fünf Spielen mindestens drei Siege landen, um die Klasse noch halten zu können.“

Laßeur weiter: „Spätestens jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, an dem Straelen alles versuchen muss, Punkte zu holen und hat deshalb auch gegen uns nichts zu verschenken. Wir werden uns auf ein Kampfspiel gefasst machen. Da wird es besonders wichtig sein, dagegenzuhalten. Wir dürfen nicht davon ausgehen, dass wir das Spiel mit dem rechten Arm auf dem Rücken festgebunden gewinnen können.“ Die Geistenbecker hoffen auf eine zahlreiche Unterstützung ihrer Fans und setzen einen Bus ein.

Wenn der TV Korschenbroich II am Samstag den Tabellenzweiten TV Kapellen empfängt, denkt er sicherlich gerne an das Hinspiel zurück, als ihm mit einem 26:26 ein Achtungserfolg gelang. „Das war ein tolles Spiel von uns“, so Trainer Tom Strack. Allerdings sind die Voraussetzungen diesmal nicht so gut, denn die Gastgeber haben einige angeschlagene Spieler und werden lediglich mit einer Rumpftruppe antreten können. „Unser Ziel ist es, den Gegner so lange wie möglich zu ärgern. Das wird gegen Kapellen natürlich sehr schwer, denn das ist eine mental sehr starke Mannschaft. Aber vielleicht können wir ja auch das Positive aus dem Hinspiel mitnehmen“, sagt Strack.

(alpa)