TV Geistenbeck und TSV Kaldenkirchen in Handball-Verbandsliga auf gutem Weg

Handball-Verbandsliga : Geistenbeck und Kaldenkirchen marschieren weiter

Geistenbeck demonstriert seine Stärke gegen einen Mitkonkurrenten, Kaldenkirchen wacht nach dem Wechsel auf und Lürrip hadert mit der Härte des Gegners.

Das war dann doch schon mal ein dickes Ausrufezeichen, das der TV Geistenbeck da in der Verbandsliga gesetzt hat. Denn die Schützlinge von Trainer Thomas Laßeur bezwangen den TV Kapellen, einen der Mitfavoriten auf den Aufstieg, am Ende souverän mit 29:21 (13:12). Dabei sah es zunächst überhaupt nicht gut aus, denn die Hausherren gerieten schnell mit 2:5 ins Hintertreffen. Erst nach einer Auszeit wurde es dann besser. Als die Gäste zu Beginn der zweiten Halbzeit auch noch Timo Hüpperling mit einer Manndeckung bedachten, nutzten seine Mitspieler die Freiräume und zogen davon. Herausragend dabei die Vorstellung von Kreisläufer Timo Bautz. TVG-Tore: Bautz (9), Hüpperling, D. Meißner (je 5), Hermanns (3), Hansen, Bremges (je 2), Reinartz, A. Meißner und de la Vega.

Aber auch der TSV Kaldenkirchen sorgt weiterhin für Furore und bleibt nach dem 31:25 (11:13)-Erfolg gegen Treudeutsch Lank weiterhin ungeschlagen. Danach sah es zunächst überhaupt nicht aus, denn der TSV lag in der 35. Minute noch 12:17 zurück, kassierte dann jedoch nur noch acht Gegentore. Maßgeblichen Anteil daran hatte Nils Coenen, der in der Deckung eine herausragende Partie bot. „Nils war heute der absolute Matchwinner“, lobte Trainer Rüdiger Winter. „Nach nun sieben Punkten aus vier Spielen, können wir befreit an die nächsten Aufgaben gehen.“ TSV-Tore: S. Coenen (7/1), Toetsches (5/2), M. Coenen (4), Huckemann, Rassmann (je 3), Heyer, Kamps (je 2) und Rosati.

In einer sehr torreichen Partie unterlag die Turnerschaft Lürrip gegen den Top-Favoriten HSG Vennikel mit 33:40 (13:19). Die junge Mannschaft der Gastgeber kam mit der harten Gangart der HSG nicht klar. „Es ist aber auch nichts gepfiffen worden“, ärgerte sich Spielertrainer Robert Bosnjak. „Man muss auch mal an die Gesundheit der Spieler denken.“ Lürrip bewies zumindest Moral und kämpfte bis zur letzten Sekunde um jeden Ball. TSL-Tore: Markovic (9), Pitralla (8), Bosnjak (6), Heitzer, Börmann (je 3), Lüttke (2) und Schimanski.