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Handball: Trotz Sieg: Cutura sieht Abwehrschwächen

Handball : Trotz Sieg: Cutura sieht Abwehrschwächen

oberLIGA (angr) Das Wichtigste hat Borussia noch geschafft: Die Gladbacher verloren vor der Herbstpause nicht vollends den Kontakt zur Spitze, weil sie bei der SG Dülken 36:29 (19:16) gewannen. Dadurch beträgt der Rückstand auf den verlustpunktfreien Spitzenreiter Hamborn weiter drei Punkte. Trainer Zoran Cutura, dem robuste Deckungsarbeit wichtiger als ein Kempatrick ist, war indes mit dem Spiel in Dülken nicht ganz zufrieden: "Ich bin froh über die zwei Punkte. Jetzt haben wir Zeit an der Deckung zu arbeiten."

"Das war zu einfach"

Ohne Martin Kuhlen, der sich zwei Finger ausgekugelt hat und an den Folgen eines Kapselrisses laboriert, stand der Mittelblock mit Tobias Elis und Bennet Johnen nicht immer sicher. Zudem erkannte Cutura, dass seine Mannschaft zu viele Zweikämpfe verlor. "Dülken hat viele Tore ohne große Vorbereitung erzielt. Das war zu einfach", ärgerte sich Cutura.

Dennoch führte seine Mannschaft, die mit dem neuen System mit zwei Kreisläufern gut zurecht kam, von Beginn an. Vorne ersetzte Tim Crone den Routinier Kuhlen und traf beinahe nach Belieben gegen die etwas zu harmlose Dülkener Abwehr. Borussia erlaubte sich kaum technische Fehler, sie schaffte es nur nicht, sich frühzeitig deutlicher abzusetzen. Beim 25:21 lagen die Borussen erstmals klar in Führung, und spätestens beim 30:24 merkte Cutura erstmals, "dass wir das nicht verlieren können". Kurz darauf lag seine Mannschaft bereits 33:25 vorne und tat in der Folge nicht mehr als nötig. Sicher brachten die Gladbacher den Sieg über die Zeit. Auch, weil Torwart Martin Becker (war früh für René Mayeur gekommen) sechs Mal Würfe in seine rechte Ecke parierte.

Borussia: Mayeur, Becker (ab 21. Minute) – Ranftler (6), Elis (2), Crone (11/2), Johnen (7), Panitz (3), Merten (3), Baden (1), Berck (3), Bhar

(RP)