Lokalsport: Tillmanns geht, Gathen führt nun die SSB-Geschäfte

Lokalsport: Tillmanns geht, Gathen führt nun die SSB-Geschäfte

Überraschender Führungswechsel beim Mönchengladbacher Stadtsportbund (SSB): Geschäftsführer Axel Tillmanns wechselt zum 1. Januar 2018 zur Wirtschaftsförderungsgesellschaft Mönchengladbach (WFMG). Das teilt der Stadtsportbund in seiner aktuellen Informationsbroschüre "MG Sport" mit.

Es ist schon ein Nachfolger gefunden: Johannes Gathen führt künftig die SSB-Geschäfte. "Wir sind froh, dass wir mit Johannes Gathen einen geeigneten Nachfolger gefunden haben. Als Diplom-Kaufmann und langjähriger Trainer im Leichtatletik-Zentrum Mönchengladbach sowie Organisator einiger nationaler Leichtathletikmeisterschaften im Grenzlandstadion, bringt er als Kenner der lokalen Sportszene alle Voraussetzungen mit", erklärt der Stadtsportbund die Personalie.

Johannes Gathen (links) beerbt Axel Tillmanns. Foto: togr/LAZ (Archiv)

"Er hat mit außerordentlichem Einsatz und großem Engagement Viel im Sport angestoßen. Als Integrationsbeauftragter des SSB hatte er damit begonnen, den organisierten Sport für Integration und die Teilhabe von Flüchtlingen zu begeistern und öffnen. Durch seine Erfahrungen als Hörfunkredakteur und Mitarbeiter einer Medienagentur, hat er zahlreiche Themen des organisierten Sports in die Öffentlichkeit getragen. Daher war er auch unser Mann bei der Moderation aller unserer Veranstaltungen sowie auch Hallensprecher bei den Hallenfußball-Stadtmeisterschaften", heißt es in der Mitteilung des Sport-Dachverbandes der Stadt. Bei der aktuellen Ausgabe des Mammut-Hallenturniers, das am 27. Dezember beginnt, soll Tillmanns nach Informationen unserer Redaktion noch einmal am Mikrofon sitzen.

"Sein Ziel war, den Vereinen zu helfen, die Herausforderungen der heutigen Zeit zu bewältigen, also neben dem traditionellen Wettkampfsport auch Angebote für Ältere, im Bereich Reha- und Gesundheitssport sowie für die offene Ganztagsschulen auf die Beine zu stellen. Auch in Zukunft wird er ehrenamtlich für den SSB da sein und in Einzelfällen ausgewählte Projekte unterstützen", teilt der SSB mit.

(kk)