GHTC-Damen in der 2. Bundesliga Ein Sieg, eine Pleite – und weiter Abstiegssorgen

Tennis · Am Wochenende gelang den Damen des Gladbacher HTC zunächst der erste Saisonsieg in der 2. Bundesliga. Nach einer Niederlage am Sonntag ist die Ausgangslage vor den letzten Spielen aber weiter prekär.

GHTC-Damen bestreiten noch zwei Saisonspiele.

GHTC-Damen bestreiten noch zwei Saisonspiele.

Foto: Susanne Breithaupt

Reichlich Gäste aus Hamburg durfte der Gladbacher HTC am Wochenende auf seiner Anlage begrüßen. Denn für die beiden Heimspiele in der 2. Bundesliga kamen mit Großflottbeker THGC und THC von Horn und Hamm zwei Teams aus der Hansestadt nach Gladbach. Der Doppelspieltag endete jedoch mit gemischten Gefühlen für die GHTC-Damen. Zunächst gelang am Freitag gegen Großflottbek beim 5:4 im vierten Saisonspiel der erste Sieg – und das durchaus dramatisch. Nach den Einzeln lagen die Gladbacherinnen bereits mit 2:4 zurück, lediglich Merel Hoedt und Julie Belgraver gewannen ihre Auftritte.

Vor den abschließenden drei Doppelbegegnungen habe man daher „nicht so viel Hoffnung gehabt“, sagt Mannschaftsführerin Soraya Moradian. Doch in drei ausgeglichenen Partien setzte sich ihre Mannschaft jedes Mal durch und drehte die Begegnung. Insbesondere das letzte Doppel hielt einiges an Spannung bereit, als Hoedt und Evelyn Altmaier im Matchtiebrak beim Stand von 8:9 bereits einen Matchball abwehren mussten, ehe sie am Ende 11:9 gewannen – der entscheidende Punkt für den 5:4-Sieg.

„Der Sieg ist schön, vor allem, da es unser erstes Heimspiel war. Großflottbek ist eine der Mannschaften, bei denen wir im Voraus gesagt haben, dass sie auf unserem Niveau sind und wir uns Punkte erhoffen“, sagt Moradian. Das galt ebenso für den Gegner am Sonntag, THC von Horn und Hamm.

Doch diese Partie endete genau andersherum, mit 5:4 für den Gegner. Auch dieses Mal lagen die GHTC-Damen nach den Einzelpartien mit 2:4 hinten, Gimbere und Belgraver gewannen ihre Partien. In den Doppelspielen blieb jedoch dieses Mal ein erfolgreiches Comeback wie am Freitag aus – die zweite Paarung des Gegners erwies sich als zu stark, sodass man nur zwei der drei Doppelpartien gewann. „Das war schade. Es hätte auch anders ausgehen können“, sagt Moradian.

Vor dem abschließenden Doppelspieltag am kommenden Wochenende belegen die Gladbacherinnen mit Platz sieben einen von zwei Abstiegsplätzen. Am Freitag geht es zunächst zum Bielefelder TTC, der auf Platz drei bislang vier seiner fünf Spiele gewann. „Das wird ein schwieriges Spiel“, sagt Moradian. Am Sonntag ist GW Aachen zu Gast, derzeit punktloses Schlusslicht. Gladbach braucht für den Klassenverbleib dann zwingend einen Sieg und muss hoffen, dass die Teams vorm GHTC, Großflottbek und Horn und Hamm, nicht ihre beiden letzten Saisonspiele gewinnen.

(dbr)
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