Squash: Zwei Heimspiele für den Rheydter RSB

Zwei Heimspiele : Ohne Druck ins Doppelwochenende

Der Rheydter RSB trifft in der Squash-Bundesliga auf Paderborn und Diepholz. Dieses Jahr sieht Vorsitzender Paul-Ludger Schmitz als Lehrjahr an, allerdings wolle man sich bald noch mit weiteren internationalen Spielern verstärken.

Enger geht es kaum. Aktuell trennen in der Squash-Bundesliga den Tabelllenfünften Eschweiler nur zwei Punkte vom Tabellenschlusslicht Sportwerk Hamburg II. „Da ist jeder Punkt wichtig“, sagt Paul-Ludger Schmitz, der Vorsitzende des Rheydter RSB, der derzeit auf dem neunten Tabellenrang liegt. Am Wochenende hat seine Mannschaft zweimal die Gelegenheit, die Platzierung zu verbessern. In der zweiten Mannschaft des Paderborner SC sowie dem Mitaufsteiger SC Diepholz trifft der RSB auf zwei Teams, die in Schlagdistanz liegen.

Paderborn, das am Samstag zu Gast ist, reist nach derzeitiger Planung ohne den bereits mehrfach eingesetzten  Schweizer und Weltranglisten-13. Nicolas Müller auf der Top-Position an. Dennoch muss Rheydt mit einer starken Besetzung beim SC rechnen. Das gilt am Sonntag auch für Diepholz, das sich auf Position vier mit dem erfahrenen Bundesligaspieler Thomas Müller (München) verstärkt hat.

Rheydt selbst tritt nach aktueller Lage nicht in Bestbesetzung an. Sein Spitzenspieler Auguste Dussourd weilt mit der französischen Nationalmannschaft bei einem Trainingslager in Katar. Die Rheydter gehen die Partien mit voller Konzentration, aber ohne großen Druck an. „Dieses Jahr ist für uns ein Lehrjahr. Und wir werden sicher auch eine Menge Lehrgeld bezahlen“, sagt Schmitz. „Wichtig ist, dass die Jugendarbeit, die wir aus Brüggen mit nach Rheydt gebracht haben, erfolgreich ausgebaut wird, dass die Damenmannschaft des RSB Erfolge hat – und Squash sich wieder in Mönchengladbach und Umgebung als Freizeit- und Leistungssport etabliert, wie es aktuell in den größeren Städten in ganz Europa der Fall ist.“

Bisher begeisterten die Spiele der Ersten Mannschaft die Zuschauer, vor allem die Partien von Jan Wipperfürth bei den Männern und Kim Rieck bei den Damen. „Wir haben großartige Talente und schauen mit Zuversicht nach vorne.“ Schmitz kündigte an: „Im Halbjahr verstärken wir die Mannschaft mit weiteren internationalen Spielern – ein Platz im Mittelfeld bleibt in dieser Saison für uns das Ziel.“

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