Squash-Bundesliga: Rheydt ist nun Tabellensechster

Squash : Göbel sichert RSB einen Punkt

Gegen das Bundesliga-Topteam Sportwerk aus Hamburg haben Rheydts Squasher das Nachsehen, gegen die aufgerüstete Reserve des SC Paderborn gibt es ein 2:2. In beiden Spielen überzeugt der 16-jährige Jan Wipperfürth.

Der Rheydter Squashclub RSB hat zu Hause in der Bundesliga Nord gegen das Hamburger Topteam Sportwerk mit 1:3 verloren und gegen den vermeintlichen Abstiegskandidaten SC Paderborn auswärts 2:2 gespielt. Die Rheydter sind jetzt Tabellensechster. Beide Male gewann der 16-jährige Gladbacher Jan Wipperfürth seine Partien.

Ohne ihren Spitzenspieler Auguste Dussourd gestaltete Rheydt im heimischen elan Vital das Match bis in die letzten Ballwechsel unerwartet offen. Das lag insbesondere an der tollen Leistung von Wipperfürth gegen seinen langjährigen ehemaligen Verbandstrainer Christian Wucherer. Er erteilte ihm in drei schmerzhaften Sätzen eine echte Lektion. Simon Wolter und Johan Bouquet gaben in ihren folgenden Partien alles. Sie beide blieben gegen ihre Hamburger Gegner aber chancenlos. So lag es im letzten Spiel an Felix Göbel, doch noch ein Unentschieden gegen die Hamburger zu erreichen. Gegen Felix Auer, einen der besten deutschen Squasher, entwickelte sich ein tolles Match bis weit in den fünften Satz – mit Sieg für den Hamburger.

Tags darauf in Paderborn überraschte der vermeintliche Absteiger mit einer absoluten Top-Besetzung mit dem Weltranglisten-15. Nicolas Müller (Schweiz) und Thijs Roukens (Niederlande), um mit aller Macht den Abstieg seiner Zweiten Mannschaft aus der Bundesliga zu verhindern. Das erste Spiel bestritt erneut Wipperfürth gegen den erfahrenen Frank Leidiger, der gleich wie die Post loslegte. Den ersten Satz gewann der Paderborner mit 15:13 in der Verlängerung. Im zweiten Durchgang führte er schnell mit 7:2. Doch der Rheydter zeigte Nervenstärke wie im dritten Satz, in dem er gleich mit 3:8 zurücklag. Auch hier brachte er schließlich den Sieg nach Hause. Bouquet kämpfte und verlor gegen Müller, ebenso Wolter gegen Roukens. Göbel musste im letzten Spiel gegen den favorisierten Cedric Lenz versuchen, das Unentschieden für die Rheydter zu sichern. In seinem bislang besten Match überzeugte der Mannschaftsführer auf der ganzen Linie. Er ließ mit seinem dynamischen und zugleich geduldigen Spiel dem Paderborner in drei Sätzen keine Chance.

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