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SG Mönchengladbach richtet 3. NEW-Langstreckenmeeting aus

Schwimmen : SG überzeugt beim Heim-Wettkampf

Beim 3. NEW-Langstreckenmeeting mit Jugendmehrkampf haben zwei Mönchengladbacherinnen die Pflichtzeiten für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften geknackt und elf Aktive die für die NRW-Meisterschaften Lange Strecke. Insgesamt schafften die 97 SG-Schwimmer bei 430 Starts 274 persönliche Bestzeiten.

Den ersten von drei Heim-Wettkämpfen in diesem Jahr hat die SG Mönchengladbach gemeistert. Am Wochenende begrüßten die Schwimmer im Vitusbad zum 3. NEW-Langstreckenmeeting mit Jugendmehrkampf 20 Gästeteams aus der Region, insgesamt wurden von den rund 350 Aktiven mehr als 1500 Starts absolviert. Die SG schickte selber 97 Schwimmer ins „schnelle Wasser“ des Vitusbades, die bei 430 Starts 274 persönliche Bestzeiten erreichten – trotz des harten Trainingsprogramms im Vorfeld.

Dass die Arbeit von Cheftrainer Dieter Sofka, der seit Spätsommer 2017 in Gladbach ist, Früchte trägt, war auch beim Heim-Wettkampf zu sehen. Gleich elf Aktive haben sich für die NRW-Meisterschaften Lange Strecke in Bochum qualifiziert – vor einem Jahr waren es noch vier. Diesmal schafften es Nina Holt (Jahrgang 2003) über 200 und 400 Meter Lagen, wobei ihre 5:16,15 Minuten über die längere Distanz einen neuen Vereinsrekord bedeuteten; Bianca Wettel (Jg. 2004) über 200 Rücken, Nick Behrends (Jg. 2000) über 200 Schmetterling, Elsa Greif (Jg. 2004) über 1500 Freistil, Selina Herrenkind, Lisa Volk (beide 400 Lagen), Lina Hünschemeyer (800 und 400 Lagen), Helena Tsepas (400 Lagen), Jonah Knepple (1500 Freistil, 400 Lagen), Jan Slodowy (400 Lagen) und Eva Saretz aus der zweiten Mannschaft.

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Zudem freute sich die SG über zwei Schwimmerinnen, die die Pflichtzeiten für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften im Mai knackten: Bianca Wettel mit 2:28,62 über 200 Rücken und Nina Holt über 400 Lagen (5:16,15) und 200 Schmetterling (2:36,52).

Die SG-Schwimmer rundeten mit weiteren guten Leistungen das Langstreckenmeeting in ihrer Heimatstadt ab. Nick Amsink, Jonas Bodenburg und Erick Gebel kamen in ihren je fünf Rennen jeweils auf die ersten drei Plätze. Josia Köhler (Jg. 2009) gewann Gold über 100 Brust in 1:48,14 Minuten, zusätzlich sicherte er sich noch zweimal Silber. Die gleiche Ausbeute verbuchte Chiara-Maria Wirtz im selben Jahrgang, die gleichaltrige Greta Hütz schaffte es mit Silber über 200 Rücken ebenfalls auf das Podest. Gleich einen kompletten Medaillensatz holte Eric Nickel (Jg. 2010) mit Gold über 50 Schmetterling, Silber über 50 Freistil und Bronze über 50 Brust. Der gleichaltrige Nikolai Koop gewann bei vier Starts einmal Gold (50 Brust), einmal Silber (50 Schmetterling) und zweimal Bronze (50 Freistil und 50 Rücken), Lisa Moll wurde bei vier Starts dreimal Dritte über 50 Schmetterling, 50 Freistil und 50 Rücken.

Zur guter Letzt gab es noch Premieren im Vitusbad: Die Kinder der Mannschaft 4A schwammen erstmals die Langstrecke, und trotz der damit verbundenen großen Aufregung schafften es einige Kinder auf das Podest. Zudem trat die fünfte Trial-Mannschaft der SG zum ersten Mal auf der 50-Meter-Bahn an und legte sich mächtig ins Zeug. Für Amelie Bertels (Jg. 2011) sprang über 50 Rücken sogar eine Silbermedaille heraus.