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Serie Fit bleiben (21): Kochlöffel helfen, die Rhythmisierungs-Fähigkeit zu schulen

Serie Fit bleiben (21) : Mit Kochlöffeln die Fähigkeit zur Rhythmisierung schulen

Die Rheinische Post und das Bildungswerk des Stadtsportbundes (SSB) geben in unserer Serie Tipps, wie man sich daheim sportlich betätigen kann. Diplomsportwissenschaftlerin Barbara Stand zeigt einfache Übungen mit Alltagsgeräten.

Die Rheinische Post und das Bildungswerk des Stadtsportbundes Mönchengladbach (SSB) geben in unserer Serie Tipps, wie man sich daheim sportlich betätigen kann. Es sind Übungen mit Alltagsgegenständen, die helfen, den Körper fit zu halten. Diplomsportwissenschaftlerin Barbara Stand, Pädagogische Leiterin des Sportbildungswerks, zeigt, wie es geht.

„Wir trainieren heute unsere Rhythmisierungs-Fähigkeit, eine der sieben koordinativen Fähigkeiten, die die Aufgabe haben, das Zusammenspiel von Nervensystem und Muskulatur zu steuern. Beim Training unserer koordinativen Fähigkeiten bildet unser Körper Botenstoffe, einer davon ist Dopamin, auch gerne der Glücksbotenstoff genannt. Dopamin wirkt unter anderem stimmungsaufhellend, ein Grund mehr uns heute zwei Kochlöffel zu schnappen und loszulegen.

Jeder darf sich eine Musik seiner Wahl aussuchen, das, was gefällt ist in jedem Fall richtig, es sollte aber ein Viervierteltakt sein, damit unsere Choregraphie funktioniert. Wir sitzen auf dem Stuhl und beginnen, in dem wir die Kochlöffel wie Trommelstöcke vier Mal aufeinander schlagen. Danach legen wir uns weit nach Rechts und schieben das linke Bein entgegengesetzt weit nach Links. In der Position schlagen wir die Löffel im halben Tempo zwei mal aufeinander.

Dann geht es wieder zurück in die Mitte, hier vier Mal die Löffel aufeinander schlagen und anschließend wie auf dem Foto weit nach Links legen, das rechte Bein wird entgegengesetzt nach Rechts geschoben. Wir wiederholen den ganzen Durchgang einmal bevor wir jetzt vier mal mit den Stöcken rechts und links auf die hinteren Beine des Stuhls schlagen, kommen jetzt wieder mit den Stöcken weit nach Vorne und schlagen sie zwei mal im halben Tempo aufeinander. Wer kann, sollte an dieser Stelle den Po ein wenig anheben.

Dann wieder setzen und vier mal auf die Stuhlbeine, danach wieder vor, leicht nach rechts, zwei mal im halben Tempo die Stöcke schlagen, dann wieder vier mal im Sitzen auf die Stuhlbeine, Po wieder anheben und nach links zwei mal Vorne schlagen, wieder setzen und vier mal auf die Stuhlbeine und zuletzt wieder Po heben und weit nach Vorne zwei mal die Stöcke schlagen. Alles solange wiederholen, wie unser Lied dauert. Oder gerne auch mehrere Lieder. Auch wenn es sich vielleicht ein bisschen verwirrend anhört, einfach Musik an und ausprobieren.“