DMSJ-Wettkampf in Wuppertal Nachwuchs der SG Mönchengladbach überzeugt auf großer Bühne

Schwimmen · Beim NRW-Wettkampf des DMSJ tritt der Nachwuchs der SG Mönchengladbach in der Schwimmoper Wuppertal an. Gegen die großen Teams hat man keine Chance, trotzdem ist man zufrieden.

 Ungewöhnlicher Rahmen: Bei der DMSJ waren Kostüme erlaubt, wie hier bei der B-Jugend der SG Mönchengladbach.

Ungewöhnlicher Rahmen: Bei der DMSJ waren Kostüme erlaubt, wie hier bei der B-Jugend der SG Mönchengladbach.

Foto: SG Mönchengladbach

Fast jedes Wochenende Wuppertal. Das gilt derzeit im Terminkalender der Kurzbahnsaison für die SG Mönchengladbach. Am vergangenen Wochenende ging es erneut ins Bergische Land, dieses Mal stand der NRW-Vorentscheid für den Deutschen Mannschaftswettbewerb Schwimmen der Jugend (DMSJ) an. Für Dieter Sofka in seiner Funktion als SG-Cheftrainer gibt es aber unangenehmere Wettkampfziele als die sogenannte Schwimmoper in Wuppertal: „Das hat schon Flair, mit den steilen Tribünen und der Atmosphäre.“ Und so erzählte er im Vorfeld auch den jüngsten SG-Teilnehmern, die erstmals nach Wuppertal reisten, vom Erlebnis Schwimmoper. „Allein der Name. Als sie dann in die Schwimmhalle gekommen sind, da haben sie schon große Augen gemacht. Das hat schon was“, so Sofka.

Der DMSJ ist für die Nachwuchsschwimmer der Jahrgänge 2006 aufwärts, im sogenannten Kids-Cup messen sich zudem Kinder von sechs bis acht Jahren. Dort gehe es aber vor allem ums Dabeisein, sagt Sofka. Über drei Vorrunden hatte sich die SG Mönchengladbach als eine von 20 Mannschaften in NRW für den Kids-Cup qualifiziert – anders als im Vorjahr. Am Ende sprang Platz zehn heraus. „Das ist super. Aber es geht eher um das Erlebnis. Ich finde das Format gut, es motiviert die Kinder. Sie marschieren ein, suchen sich einen Namen aus und dürfen sich verkleiden“, so der Cheftrainer. Die SG war als die „schnellen Haie“ ins Rennen gegangen.

Deutlich wettbewerbsorientierte ging es auf der zweitägigen Veranstaltung in der A-, B-, C- und D-Jugend zu. Aus den Leistungen in den Staffeldisziplinen 4x100-Meter-Freistil, 4x100-Meter-Brust, 4x100-Meter-Rücken, 4x50- oder 4x100-Meter-Schmetterling und 4x100-Meter-Lagen wurden Gesamtzeiten für jede Mannschaft addiert, woraus sich letztlich eine Rangliste ergab.

Mit vier Mannschaften hatte sich der SG-Nachwuchs unter den Trainern Tanja Dubbelaar sowie Janina und Klaas Fokken für den NRW-Entscheid der DMSJ qualifiziert. Einzig in der A-Jugend war die SG nicht vertreten. Im Bezirksfinale hatte der Verein die Mädchenmannschaft aufgrund von Ausfällen abgemeldet. Eine Jungenmannschaft konnte man nicht stellen.

Das beste Ergebnis für die SG verbuchte das Mädchenteam mit Platz vier in der C-Jugend, die Jungs kamen in der gleichen Klasse auf Rang sechs. In der B- und D-Jugend belegte die Mönchengladbacher Mädchenmannschaft letztendlich Platz neun unter zehn Teams.

Dieter Sofka ist mit den Resultaten einverstanden: „Natürlich wäre es cool, weiter oben auf dem Treppchen zu stehen. Wir sind aber zufrieden, da vor uns die großen Stützpunktteams aus Dortmund, Essen, Bochum oder Köln liegen. Das ist eine Reihenfolge, die wir annehmen können. Die Plätze fünf bis acht, das ist die Region, in der wir hingehören.“ Mit vier Mannschaften habe man eine gute Präsenz gezeigt.

„Wir sind durch die Bank in den Jugendklassen vertreten. Das macht mir Mut. Ich sehe uns auf einen guten Weg“, so Sofka. Die C-Juniorinnen der SG scheiterten mit ihrer Zeit zudem nur knapp am Bundesfinale der besten zwölf Teams aus jeder Jugend – es fehlten am Ende acht Sekunden.

(dbr)
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