Handball: Schiris nicht da: Geistenbecks Spiel fällt aus

Handball : Schiris nicht da: Geistenbecks Spiel fällt aus

Geistenbecks Trainer Thomas Laßeur hatte sich eine Sache vorgenommen für das Spiel seiner Schützlinge bei der Zweitvertretung des DJK Adler Königshof: Die Aufstiegsfeier verhindern. "Das ist uns auch gelungen", sagte Laßeur etwas zynisch.

Denn: "Das Schiedsrichtergespann ist nicht angetreten und die Vereine konnten sich nicht über einen Ersatz einigen", sagt Laßeur. Das Spitzenspiel wird also verschoben. Wann genau, ist aber noch nicht klar. "Es muss glaub ich vor dem letzten Saisonspiel stattgefunden haben", sagte Laßeur. Dann käme es noch in dieser Woche zum Duell der beiden Spitzenteams. Wenn denn die Schiedsrichter erscheinen.

Gespielt wurde aber beim HSV Rheydt. Und das sogar sehr erfolgreich. Das Team von Trainergespann Andreas Holthausen und Dieter Junkers setzte sich gegen den Tabellendritten der Turnerschaft St. Tönis verdient mit 30:25 durch und feierten damit den dritten Sieg in Folge. "Wir haben schönen Tempohandball gespielt und das Spiel eigentlich von der ersten Minute im Griff gehabt", sagte Holthausen. Die erste Hälfte war jedoch noch ausgeglichen, St. Tönis blieb immer wieder dran. Erst im zweiten Durchgang konnte sich der HSV aufgrund einer starken Deckung mit fünf Toren absetzen. "Wir hätten noch deutlicher gewinnen können", sagte Holthausen. Der Erfolg macht sich in der Tabelle bemerkbar. Die Rheydter schoben sich auf den siebten Platz vor und schielen weiter nach oben. Das dürfen sie auch, denn mit einem Sieg im letzten Saisonspiel gegen den Sportverein Straelen könnte der HSV noch den sechsten Platz erreichen. Bei einem Ausrutscher von Aldekerk II wäre sogar noch Platz fünf denkbar.

(rüb)
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