Schach: Markus Reinke sichert sich den Titel in Mönchengladbach

Schach : Reinke ist der neue Schachmeister

Der 47-jährige Rheydter holt nach sieben meist hochklassigen Runden den Stadttitel im Schach. Der Sport ist ein guter Ausgleich für den selbstständigen Verkäufer, der mit seiner angriffslustigen Spielweise interessante Partieverläufe garantiert.

Markus Reinke ist der neue Stadtmeister. Mit 6,5 Punkten aus sieben Runden gewann der 47-jährige Rheydter, der beim Düsseldorfer SK II in der NRW-Liga spielt, das Turnier letztlich überlegen vor seinem Dauerrivalen Thomas Krause (neuerdings Mönchengladbacher Schachverein, 5,5 Punkte). Es ist Reinkes fünfter Titel, damit hat er nun einen mehr als der entthronte Titelverteidiger. Senioren-Stadtmeister wurde Meer Kupermann (Rheydter Schachverein) als Turniersechster mit 4,5 Punkten.

Das vom Rheydter Schachverein ausgerichtete Turnier war mit 32 Teilnehmern deutlich besser besetzt als im Vorjahr: Diesmal waren die Spieler aus anderen Vereinen in der Überzahl. Für die hohe Leistungsdichte spricht, dass fast die Hälfte der Schachspieler eine Wertungszahl von mehr als 1800 aufwies. „Es war schon recht anstrengend in diesem Jahr“, sagte Reinke. „Ich musste ziemlich kämpfen. Meine Partie war oft die längste des Abends, vor Mitternacht war selten Schluss.“ Nicht wie gewöhnlich die Partie gegen seinen Dauerrivalen Krause gab diesmal den Ausschlag. Das Remis in der 4. Runde bedeutete für beide Spieler den Druck, die restlichen Partien gewinnen zu müssen. Als Krause in der sechsten Runde gegen den späteren Vierten Michael Gutbier (SG Hochneukirch) verlor, war der Weg für den topgesetzten Reinke frei. Ein gutes Turnier spielte auch Jan Ophüls von Turm Rheydt, der mit 5,5, Punkten Dritter wurde.

Für Familienvater Reinke ist Schach ein guter Ausgleich zum Arbeitsalltag, den er als selbstständiger Verkaufstrainer bestreitet. „Schach hält den Kopf fit und macht Spaß“, sagt der Mann, dessen offene, angriffslustige Spielweise immer interessante Partieverläufe garantiert. Den Titel hatte er sich vorgenommen. Und so kann er zufrieden resümieren: „Ziel erreicht“.

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