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Tischtennis: Rheydterinnen bleiben gelassen

Tischtennis : Rheydterinnen bleiben gelassen

Nach Abschluss der Hinrunde droht dem Regionalligisten noch ein Abstiegsrang. Doch Mannschaftsführerin Franziska Fleischmann ist zuversichtlich, dass es keinen Absturz geben wird.

Es kam, wie es kommen musste. Die Frauen der DJK Rheydt haben zum Abschluss der Hinrunde in der Regionalliga gegen Borussia Münster die erwartete Niederlage kassiert. Mit 1:8 Punkten fiel diese sogar richtig deftig aus. Allerdings musste Rheydt mit einer verletzten Laura Peil "antreten", die alle ihre Spiele kampflos abgab. "Wir wussten, dass wir keine Chance auf einen Sieg hatten. Insofern trifft uns die Niederlage nicht besonders hart", sagte Mannschaftsführerin Franziska Fleischmann nach dem einseitigen Spiel.

Auf ihr Konto ging auch der einzige Sieg. Sollte die Reserve des TuS Uentrop aus ihren beiden Nachholspielen mindestens einen Zähler holen, würde Rheydt den Jahreswechsel auf einem Abstiegsplatz verbringen. Was für Fleischmann aber kein großes Problem darstellt: "In der Rückrunde werden wir sicher die notwendigen Punkte zum Klassenverbleib holen."

Niederlage nach optimalem Start

Auch im letzten Spiel gegen eine der Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel hat es für den TuS Wickrath nicht zum Sieg gereicht. Trotz einer erneut engagierten und guten Leistung verlor der TuS an eigenen Tischen gegen Hermannia Dünnwald, die sich damit ohne Verlustpunkt die Herbstmeisterschaft in der Herren-Verbandsliga sicherte. Wickrath erwischte einen optimalen Start. Durch jeweils hart umkämpfte Fünfsatzsiege ging es mit einer 2:1-Führung in die erste Einzelrunde. Die nach Meinung von Kapitän Michael Rix durchaus hätte mehr bringen können als die Siege von Holger Quade und Georg Kempers: "Daniel Rothe und ich lagen bereits vorne, ehe sich die Dünnwalder doch noch knapp in fünf Sätzen durchsetzten."

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Auch Guido Jäger, der für Dominic Barra spiele, stand gegen Ralf Stosch dicht vor einem Sieg. Mit der Führung im Rücken spielte der Spitzenreiter befreiter auf, so dass nur noch Daniel Rothe ein Sieg gegen Thomas Kempkes gelang. Abteilungsleiter Hubert Radermacher ist trotzdem sehr zufrieden mit der Halbzeitbilanz: "Mit einem ausgeglichenen Punktekonto haben wir unsere Ziele voll erreicht. Jetzt wird die Mannschaft in der Rückrunde versuchen, gegen die Spitzenteams einen Punkt zu ergattern."

Mit einem ungefährdeten 9:2-Erfolg in Vanikum hat Hochneukirch den dritten Platz in der Bezirksliga verteidigt. Für den ambitionierten Absteiger ist das aber eigentlich zu wenig. Denn die direkte Rückkehr in die Landesliga ist nur über die beiden ersten Plätze sichergestellt. Dem Dritten droht ein Relegationsmarathon, an dessen Ende vielleicht der Aufstieg stehen könnte. Daher will der JTTC in der Rückrunde alles versuchen, den Dreipunkterückstand auf die zweite Mannschaft des TTC BW Grevenbroich noch aufzuholen. Dabei wird Hochneukirch nicht mehr auf Adrian Wagner zurückgreifen können. Der 18-jährige wird in der Rückrunde beim Landesligisten Bayer Uerdingen spielen.

(RP)