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Reiten: Sandra Hillers überzeugt auf „Dancing Carlos“ und hat hohe Ziele​

Dressur-Hallenturnier des RV St Johannes Waat : Sandra Hillers überzeugt auf „Dancing Carlos“ und hat hohe Ziele

Beim Dressur-Hallenturnier des RV St Johannes Waat auf dem Pferdehof Schnitzler hat Sandra Hillers vom RC Heidgesberg-Mönchengladbach den dritten Platz belegt. Mit ihrem Pferd „Dancing Carlos“ hat die Gladbacherin noch viel vor.

Sandra Hillers vom RC Heidgesberg-Mönchengladbach hat beim Dressur-Hallenturnier des RV St Johannes Waat auf dem Pferdehof Schnitzler den dritten Platz belegt. Beim Turnier, das als „Rolf Zum-Bruch-Gedächtnis-Preis“ ausgetragen wurde, erreichte sie 41,8 Prozentpunkte.

Die 45-Jährige und ihr Pferd „Dancing Carlos“ waren das erste Paar der Prüfung und musste den Sieg gleich an die zweite Starterin Alissa Reisch (Neuss-Grefrather R) mit „Franka M“ (45,4) abgeben, die am Tag zuvor auch schon den Prix St. Georges als Qualifikation für diesen Wettbewerb gewonnen hatte. „Für mich war es eine neue Kür und für Dancing Carlos die erste überhaupt“, sagt Sandra Hillers, die sich einen Rang vor der Lokalmatadorin Delia Heyers (RV St. Johannes Waat) auf „Lotta H“ (41,425) platzieren konnte.

Ganz allgemein werden bei einer Kür Ausführung und künstlerische Gestaltung gewertet. Die Musikbegleitung bestand aus den Klängen von Summer Time, Friendship und Tiktik Boom. „Ich persönlich finde Kürmusik schön, bei der wenig gesungen wird“, sagt Hillers und fügt zu ihrem Ritt an: „Ich hatte bei diesem Auftritt ein total gutes Gefühl. Mein Carlos war sehr kooperativ. Der Elfjährige fiel durch seine guten Grundgangarten auf, insbesondere durch den ausdrucksvollen Trab und die Trabverstärkung. Er fand es auch gut, dass er nach der Corona-Phase wieder vor Publikum auftreten konnte.“ Hillers kennt ihr Pferd seit der Fohlenzeit, hat es selbst ausgebildet und zugeritten – zurzeit mit Unterstützung ihres Krefelders Trainers Heiner Schiergen, Deutscher Meister der Berufsreiter. Über ihr Pferd sagt sie: „Er ist ein liebes, ausgeglichenes Pferd, das seine täglichen Weidengänge sehr mag.“ Anfangs ritt die Gladbacherin Dressur und Springen, konzentrierte sich mit der Zeit dann aber auf Dressuren. Sie war schon Mönchengladbacher Kreismeisterin. In der Jugend-Phase ritt sie ein Pferd namens „Novalis“ und in der Erwachsenenzeit das Pferd „What Joy“. Sie ist auf dem Weg zum goldenen Reitabzeichen. Ihr Ziel ist: „Ich will mit ihm schwere Dressuren mit drei Sternen reiten.“