Springturnier am Schloss Wickrath Isabell Leuchtenberg feiert mit ihrem Pferd Pokémon ersten L-Sieg

Reiten · Beim hochklassigen Springturnier – ausgerichtet vom RFV Liedberg und vom Clubs der rheinischen Springreiter am Schloss Wickrath – hat die 24-jährige Isabell Leuchtenberg gemeinsam mit Pferd Pokémon das L-Springen gewonnen.

 Isabell Leuchtenberg und ihr Pferd Pokémon beim Springturnier im Pferdesportzentrum am Schloss Wickrath.

Isabell Leuchtenberg und ihr Pferd Pokémon beim Springturnier im Pferdesportzentrum am Schloss Wickrath.

Foto: Leuchtenberg

Ein hochklassiges Springturnier des RFV Liedberg und des Clubs der rheinischen Springreiter fand am Wochenende im Pferdesportzentrum am Schloss Wickrath statt. Isabell Leuchtenberg vom ZRFV Beltinghoven war voll des Lobes. „Es war hier auf diesem schönen Turnier mein erster L-Sieg mit meinem Pferd Pokémon. Es hat alles perfekt geklappt. Für mich war es ein optimaler Saisonabschluss“, sagt die 24-Jährige als Erste der zweiten Abteilung des L-Springens über Hindernisse von 1,15 Metern Höhe. Leuchtenberg führte sogar lange die Prüfung im Gesamtklassement an, wurde dann aber am Ende doch noch überholt.

Der elfjährige Pokémon, den sie seit sechs Jahren kennt, hat eine extravagante Sprungtechnik. „Er springt immer höher und weiter als er muss“, erzählt sie. Zuletzt ritt sie mit Pokémon die Jahre 2017 und 2018. Dann musste sie wegen eines schweren Reitunfalles drei Jahre pausieren. „Es war jetzt meine erste Saison L- und M-plaziert. Pokémon und ich sind ein eingespieltes Team“, sagt Isabell Leuchtenberg, deren Oma schon Pferde gezüchtet hat, ihre Mutter eine erfolgreiche Dressurreiterin war und ihr Vater Vorsitzender des ZRFV Beltinghoven ist.

Das Zwei-Sterne-S-Springen (Höhe: 1,45 Meter) am Schloss Wickrath, das mit 3750 Euro dotiert war, gewann unter 16 Stechfinalisten Isabelle Gerfer (Kurtscheid), die einst zum U21-Bundeskader gehörte, mit ihrem Pferd Kannan Belle ganz knapp vor dem Zweiten Christoph Hassenbürger (Ländl. ZRFV Volmarstein) mit Damine und dem ehemaligen Hamburger Derbysieger und Rheinischen Meister Gilbert Tillmanm (RC Gut Neuhaus-Grevenbroich), der die Plätze drei und vier mit Ciamono L beziehungsweise Amour belegte.

Alleine zehn Reiter blieben dabei ohne Abwurf und vier Teilnehmer ritten nah beieinander im 36-Sekunden-Bereich. Bereits im Normalumlauf blieben Kerstin Ilbertz (RFV Lobberich), Marc Boes (RFV Liedberg) und Liam Broich (RV Kaldenkirchen) mit jeweils einem Abwurf hängen.

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