Gegen den VfL Bochum Borussias vorentscheidendes Topspiel um die Meisterschaft

Regionalliga · Borussia Mönchengladbach führt die Frauen-Regionalliga mit einem Punkt Vorsprung an, am Sonntag ist der direkte Verfolger VfL Bochum zu Gast. Wieso die Spengler-Elf für den Aufstieg allerdings mehr als „nur“ die Meisterschaft benötigt.

 Borussia Mönchengladbachs Coach Jonas Spengler (r.) erwartet gegen den VfL Bochum ein enges Spiel für seine Mannschaft.

Borussia Mönchengladbachs Coach Jonas Spengler (r.) erwartet gegen den VfL Bochum ein enges Spiel für seine Mannschaft.

Foto: Heiko van der Velden

Borussia Mönchengladbach empfängt am Sonntagnachmittag um 13 Uhr im absoluten Topspiel der Frauen-Regionalliga West das Team des VfL Bochum. Es ist das Duell des Spitzenreiters aus der Vitusstadt mit 34 Punkten gegen den Verfolger aus dem Ruhrpott mit 33 Punkten.

Beide Vereine haben bei einem möglichen Aufstieg ihre Mannschaft für die 2. Frauen-Bundesliga gemeldet. Dafür müsste im Anschluss an den Spielbetrieb in der Liga allerdings auch noch die Relegation gegen den Gewinner der Regionalliga Südwest gewonnen werden. Dort kämpfen der SV Elversberg und der TSV Schott Mainz um den Titel.

Das Duell der Borussia mit den Bochumerinnen ist am Sonntag auch deshalb das vorentscheidende Spiel um den möglichen Aufstieg, weil Borussia Bocholt aufgrund der zu hohen Anforderungen nicht für die 2. Bundesliga gemeldet hat. Bei zwei Spielen weniger als die Konkurrenz und 31 Punkte hätten die Bocholterinnen die Meisterschaft noch selber in der Hand. Ebenfalls noch im Meisterschaftsrennen vertreten sind die Frauen von Fortuna Köln (31 Punkte), die am Sonntag den FV Mönchengladbach empfangen.

So schnitten die Borussia-Frauen in den vergangenen 15 Jahren ab
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Foto: Heiko van der Velden

Borussias Spiel gegen Bochum kann also nun ein Bigpoint um Aufstiegsrennen bedeuten – vorausgesetzt die Mannschaft behält einen kühlen Kopf. Spielerisch haben die Mönchengladbacherinnen das Zeug dazu allemal. Im Hinspiel legte die Elf von Trainer Jonas Spengler im Ruhrgebiet nach dem Seitenwechsel eine wahre Energieleistung hin und erreichte nach einem 0:3-Pausenrückstand am Ende immerhin noch ein 3:3-Unentschieden.

„Wir haben uns eine gute Ausgangslage erarbeitet. Wir wissen, was der Gegner draufhat, es ist daher auch ein berechtigtes Topspiel. Wir werden als Team alles daransetzen, um am Ende als Sieger vom Platz zu gehen. Wir brauchen 90 Minuten eine hoch konzentrierte Leistung und müssen Vollgas in allen Situationen geben“, erklärt Borussia-Coach Spengler, der mit einem engen Spiel rechnet.

„Bochum hat eine hohe individuelle Qualität und einen coolen Spielstil. Sie sind sehr variabel mit dem Ball. Wir wollen unser Spiel auf den Platz bringen und durchdrücken. Wir gehen als Tabellenführer in das Spiel und wollen es den Leuten zeigen, dass wir da oben hingehören. Ich freue mich auf ein intensives, sehr gut geführtes Fußballspiel von beiden Seiten“, so Spengler weiter.

Personell stehen ihm Nina Klinger (Sprunggelenk), Eva Tostrams (Entzündung im Fuß) und Tina Lingsch (Reha) definitiv nicht zur Verfügung. Zwar ist Sam Drissen mittlerweile wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen, ein Einsatz am Sonntag dürfte aber noch zu früh kommen. Zudem ist auch der Einsatz von Jessica Hackenberger fraglich.

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