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Leichtathletik: Ralf Laermann ist Europameister

Leichtathletik : Ralf Laermann ist Europameister

Männer des Tri Maxmo-Teams der LGM stehen vor Aufstieg in die Oberliga.

Ralf Laermann vom M. Gladbacher TV 1848 hat seinen dritten internationalen Titel in dieser Saison geholt. Mit dem EM-Gold in der Altersklasse ab 55 Jahre auf der Kurzstrecke über 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Rad fahren und fünf Kilometer Laufen im türkischen Alanya macht er das Triple perfekt. Im April war er bereits im Duathlon in Holland erfolgreich, im Mai auf der Triathlon-Mitteldistanz in Barcelona.

In Alanya sah es nicht danach aus, als würde der 55-Jährige nach Gold greifen können. Es gab ein Neoprenverbot und das Mittelmeer hatte 23 Grad Celsius. Die Schwimmstrecke war etwas länger als ausgeschrieben. Ralf Laermann hatte nicht den speziellen Schwimm-Suit dabei. "Das Trikot wirkte im Wasser so wie ein Fallschirm", sagte er. Das führte dazu, dass er nur als Neunter mit 1:50 Minuten Rückstand zurück an den Strand kam. In der Wechselzone überholte er zwei Mitstreiter und auf dem Rad konnte er ordentlich einsammeln. Schnell waren der Russe Sapozhnikov, Pyovar (Ukraine) und der Brite Sutherland eingeholt. Mit einem Schnitt von 40 Stundenkilometern fuhr Ralf Laermann auf Platz drei vor. Den Rest erledigte er auf der Laufstrecke. Nach zwei Kilometern war er der Führende und blieb es bis zum Schluss. Nach insgesamt 1:03.03 Stunden kam er als Europameister ins Ziel. Die Goldmedaille holte er sich mit einer Minute Vorsprung vor dem Franzosen Darras und dem Dänen Frederikson (Vorjahressieger). "Das letzte große Ziel ist nun die WM-Krone. Die Weltmeisterschaft ist im September in London", sagte Laermann.

Die Triathleten des Tri Team Maxmo LGM siegten beim dritten Saisonrennen der Verbandsliga Süd, dem Indeland Triathlon bei Aldenhoven. "Unser Ziel ist die Oberliga", sagte Sascha Kremers, der zum Team gehört. Die Chancen des aktuell besten Verbandsliga-Teams, den erhofften Aufstieg zu schaffen, stehen gut.

Sven Imhoff ging mit einer Zeit von 2:16:40 Stunden auf der Strecke der Olympischen Distanz als Gesamtsieger des Rennens hervor. Dabei legte er 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen zurück. Chris Meyer kam nach 2:26:33 (8.), Sascha Kremers nach 2:28:15 (15.) und Christoph Bohnen nach 2:29:21(19.) durchs Ziel. "Der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft funktioniert", sagte Teamchef Oliver Dienst. Er war am Sonntag beim Ironman 70.3 in Berlin und belegte Platz 32.

Bei den Maxmo-Frauen lief es nicht so gut. Sie schafften nur Platz 15 der NRW-Liga. Laura Laermann erzielte als 42. 3:03:11, Nicole Kennerknecht 3:03:22 (43.), und Astrid Steufmehl 3:05:11 (44.). "Für Astrid und Nicole war es quasi eine Premiere", sagte Sandra Fuchs dennoch stolz. Sie war mit der starken Steffi Jansen auf der Mitteldistanz gestartet, beide fehlten somit in der Liga. Sie erreichten Platz sechs (4:37:05) und Platz 21 (5:13:55).

(off)