Radsport beim RSC Schwalmtal Weniger Teilnehmer und technische Probleme beim Saisonauftakt

Radsport · Bei der Auftaktveranstaltung zur neuen Radsportsaison haben beim RSC Schwalmtal 200 Tourenfahrer teilgenommen. „Nicht zufriedenstellend“, sagt der Vorsitzende Hans Magyar dazu. Probleme gab es zudem bei der technischen Umstellung auf eine App.

Michael Willmse, Kerstin Willmse und Volker Gierling (Lauftreff TuRa Brüggen) machten bei der Radtouristik des RSC Schwalmtal mit.    Foto: Offermanns

Michael Willmse, Kerstin Willmse und Volker Gierling (Lauftreff TuRa Brüggen) machten bei der Radtouristik des RSC Schwalmtal mit. Foto: Offermanns

Foto: Paul Offermanns

Beim Auftakt der Radsportsaison des RSC Schwalmtal haben fast 200 Tourenfahrer am ersten Event teilgenommen. Der RSC-Vorsitzende Hans Magyar hatte jedoch mit mehr Startern gerechnet. „So ganz kann uns die Beteiligung nicht zufrieden stellen“, sagte er. Denn bei der vergangenen Radtouristik des Vereins hatten noch mehr 500 Fahrer teilgenommen.

Für dieses Jahr hat der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) den Ablauf auf eine App umgestellt, die die frühere Wertungskarte ersetzt. Die neue App kam beim Auftakt des RSC Schwalmtal allerdings noch überschaubar zum Zuge. „Da läuft noch nicht alles zur Zufriedenheit der Fahrer, die App steckt noch in den Kinderschuhen und muss noch nachgebessert werden“, sagt Magyar. Mit zehn Fahrern am stärksten vertreten im Rennen war der RV Möwe Lürrip.

Volker Gerling (56 Jahre), Michael Willmse (53) sowie Ehefrau Kerstin Willmse (51), alle Lauftreff TuRa Brüggen, nahmen mit dem Mountainbike an der Radtouristik teil. Sie gehörten zu den Trimmfahrern, die für das Rennen eine Tageslizenz lösten. „Uns war es zu gefährlich, mit dem Rennrad auf den dünnen Rädern zu fahren, nach dem schlechten Wetter in den Tagen zuvor. Als wir heute Morgen losfuhren, hatten wir auch noch Minusgrade“, sagt Gierling und fügte an: „Wir sind die 46 Kilometer ab Waldniel gefahren und mit An- und Rückfahrt von und nach Brüggen schließlich insgesamt 72 Kilometer.“

Dabei bewältigten sie 350 Höhenmeter und erreichten eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 24 km/h. „Das ist natürlich ein langsameres Tempo als mit einem Rennrad“, sagt Gierling. Er fährt Rad seit dem ersten Triathlon vor sieben Jahren. „Wir nehmen an den heimischen Radtouristiken teil. Das passt im Hinblick auf die kommende Triathlonsaison. Sonst fahren wir unsere langen Radtouren jeden Sonntag“, sagt Volker Gierling weiter. Im Jahr kommt die Gruppe so auf rund 5000 Kilometer.

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