Philipp Kohlschreiber bestreitet beide Bundesligaspiele für Mönchengladbach

Tennis: Kohlschreiber führt das beste GHTC-Team an

Am heutigen Freitag in Köln und am Sonntag daheim gegen Weinheim stellt der Tennis-Bundesligist eine Top-Besetzung, wie er sie auf dem Papier noch nie hatte: mit drei Spielern aus den Top-50 der Welt.

Am Donnerstagnachmittag machte sich Henrik Schmidt auf zum Flughafen und holte Philipp Kohlschreiber ab. Der Tennisprofi absolvierte danach noch eine Trainingseinheit „An den Holter Sportstätten“, am heutigen Freitag greift er mit dem Gladbacher HTC in die gerade erst angelaufene Saison der Tennis-Bundesliga ein: In der Partie beim TC Rot-Weiss Köln wird die Nummer 25 der Weltrangliste auf den Franzosen Benoît Paire (Nr. 47) treffen. „Das wird ein ausgeglichenes Match“, glaubt Schmidt.

Der Teamchef des GHTC setzt sowohl gegen Köln als auch am Sonntag in der Heimpartie gegen den TC Weinheim (10 Uhr, Einlass 9.30 Uhr) neben Spitzenspieler Kohlschreiber, der in einer Videobotschaft bereits Fans der Gladbacher für die Heimpartie am Sonntag eingeladen hatte, auf Albert Ramos-Viñolas (Nr. 38) und Marton Fucsovics (Nr. 49). „Mit diesen drei Top-50-Spielern haben wir vom Papier her das beste GHTC-Team aller Zeiten aufgestellt“, sagt Schmidt stolz und ergänzt: „Wir gehen absolut positiv in die beiden Matches, aber die beiden Gegner haben auch ihre Top-Leute am Start. Weinheim wird hier mit dem Australier John Millman auflaufen, der derzeit die Nummer 56 der Welt ist.“

Dass Schmidt das bereits weiß und auch die eigene Aufstellung bereitwillig in weiten Teilen verrät, ist einem Telefonat unter den Teamchefs der Bundesliga zu verdanken. „Wir haben uns dazu entschlossen, die Aufstellungen bekanntzugeben. In den letzten ein, zwei Jahren haben sich die Zuschauerzahlen immer weiter positiv entwickelt, und die Zuschauer sollen wissen, dass sie die Top-Leute zu sehen bekommen“, erläutert Schmidt. So können sich die Zuschauer in Köln, aber vor allem die am Sonntag in Gladbach gegen Weinheim, auf die deutsche Nummer zwei freuen. „Kohli ist einfach ein Vorbild für uns, auf und neben dem Platz“, schwärmt Schmidt, der auch dank seines Topspielers ein gestiegenes Interesse in den sozialen Netzwerken registriert hat.

Albert Ramos-Vinolas ist sowohl gegen Köln als auch gegen Weinheim die Nummer zwei des GHTC. Foto: Henrik Schmidt
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Wer nicht bis Sonntag auf Kohlschreiber und Co. warten will, kann bereits am morgigen Samstag zum GHTC gehen: Ab 15.30 Uhr gibt es ein öffentliches Training der Bundesliga-Stars, ab 17 Uhr ein Spaß-Mixed-Turnier mit den Spielerinnen der ersten Damenmannschaft des Klubs. „Das ist eine super Gelegenheit für Fans, sich Autogramme und Selfies zu holen“, sagt Schmidt. Der Eintritt ist frei.

Sportlich will der GHTC „beide Spiele gewinnen“, sagt der Teamchef, der aber auch warnt: „Trotz des guten Rankings müssen alle ihre Leistung abrufen. Die Gegner müssen erst einmal geschlagen werden.“

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