Lokalsport: Odenkirchens dritter Versuch

Lokalsport : Odenkirchens dritter Versuch

Einmal wurde das Landesliga-Spiel uin Remscheid abgesagt, einmal nach 24 Minuten wegen eines Unwetters abgebrochen. Heute versucht des 05/07 erneut. Auch der VfL Jüchen ist am Ball. Der Grund: Das Schützenfest.

Jüchen zieht vor, Odenkirchen nach, und zwar im dritten Versuch, um die Partie in Remscheid über die Bühne zu bringen. Gelingt das nun an diesem Mittwoch, hätte Staffelleiter Reinhold Dohmen seine Landesliga-Gruppe wieder in die Reihe bekommen.

Am 22. April konnte sich Odenkirchen den weiten Weg nach Remscheid sparen, der Spielausfall wurde rechtzeitig bekannt. Anfang Mai spielte man in Remscheid 24 Minuten und wurde dann von einem Unwetter beim Stand von 0:1 ausgebremst. Das Spiel wurde nach einer Wartezeit abgebrochen. Beim nun dritten Versuch dürften keine wetterbedingten Probleme auftauchen. Es ist sonniges Wetter angekündigt.

Die Fußball-Sonne ist allerdings für Odenkirchen seit Ende Februar ein wenig abgetaucht. Seit neun Spielen wartet 05/07 auf einen Sieg. Mit fünf Unentschieden und vier Niederlagen musste man Platz vier in der Tabellen räumen und landete inzwischen auf Platz sieben.

"Wir hatten einen guten Lauf und haben nicht damit gerechnet, dass wir plötzlich das Siegen verlernt hatten. Allerdings hatten wir plötzlich auch großes Verletzungspech und handelten uns unnötige Sperren ein", gibt Odenkirchens Sportlicher Leiter Mathias Komor zu. Da half auch alle Trainerkunst von Kemal Kuc nicht mehr.

Vielleicht kommt Odenkirchen aber morgen im Bergischen wieder dem Tabellengipfel etwas näher. Dazu wäre allerdings in Remscheid ein Sieg nötig. Dadurch könnte 05/07 wieder den vierten Platz direkt hinter den drei Spitzenmannschaften einnehmen. In Remscheid ist aber das Siegen in der Rückrunde sehr schwierig geworden. Odenkirchen muss auf den gesperrten Adama Bance verzichten. Fraglich ist auch das Mitwirken des angeschlagenen Abwehrchefs Sven Moseler.

Wegen des Schützenfestes am Wochenende in Jüchen ist das Spiel in Rath (Anstoß 19.30 Uhr) vorgezogen worden. Personalprobleme hat Jüchens Trainer Michele Fasanelli in dieser Saison nicht. Der Kader ist qualitativ und quantitativ gut besetzt und hat das Saisonziel, den frühzeitigen Klassenerhalt, schon einige Zeit nicht nur in der Tasche, sondern mit 43 Punkten die Vorgaben sogar übertroffen.

Diese Vereinsbestleistung möchte Fasanelli nun noch mit einem Sahnehäubchen versehen. "Gerne nehmen wir weitere Punkte mit. Wir können absolut ohne Druck spielen. Allerdings ist Rath absolut kein Punktelieferant mehr wie in der Hinrunde", sagt Jüchens Trainer. Tatsächlich hat sich Rath binnen weniger Wochen aus der Abstiegszone an die Spitzengruppe herangespielt.

(RP)
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