Remis gegen den Cronenberger SC Latte, Elfmeter – aber kein Tor für Union

Fußball-Oberliga · Beim Heimspiel gegen den Cronenberger SC ist Union Nettetal feldüberlegen, hat zahlreiche Chancen, einen Lattentreffer und sogar einen Elfmeter. Doch ein Tor will nicht fallen. Am Ende steht ein torloses Remis. Trainer Andreas Schwan bilanziert: „Wir waren heute selbst schuld.“

Union Nettetal ist im Spiel gegen den Cronenberger SC das bessere Team, kann daraus aber kein Kapital schlagen. Am Ende geht die Partie torlos aus.

Union Nettetal ist im Spiel gegen den Cronenberger SC das bessere Team, kann daraus aber kein Kapital schlagen. Am Ende geht die Partie torlos aus.

Foto: Heiko van der Velden

Der SC Union Nettetal kommt im Heimspiel gegen den Cronenberger SC nicht über ein 0:0-Unentschieden hinaus. Trotz zahlreicher guter Torchancen aufseiten der Hausherren blieb die Partie torlos. „Wir hätten noch eine Stunde weiterspielen können, der Ball wäre nicht reingegangen“, sagte Trainer Andreas Schwan hinterher. Durch das Unentschieden blieben die Nettetaler dennoch im vierten Heimspiel in Folge ungeschlagen.

Ein langer Ball über die Abwehrkette brachte Leonard Lekaj (14.) die erste gute Möglichkeit für Nettetal, doch Lekaj scheiterte an Cronenbergs Torwart Yannik Radojewski. Ein Schuss von Florian Wolters (26.) aus knapp 30 Metern knallte anschließend nur an die Torlatte. Wenige Augenblicke später war es Nico Zitzen (30.), der den Ball nach einer Ecke beinahe im Tor untergebracht hätte – doch Mohammed El Gourari verhinderte auf der Linie mit dem Kopf den Führungstreffer der Nettetaler. Es sollte an diesem Tag irgendwie nicht sein: Nachdem Zitzen von Rasim Syuleyman im Strafraum zu Fall gebracht wurde, ging der fällige Foulelfmeter durch Lekaj (35.) unten links am Tor vorbei. Ex-Profi Tugrul Erat musste zudem nach einem Pressschlag im Mittelfeld wenige Minuten vor dem Halbzeitpfiff das Feld vorzeitig verlassen.

Der Spielverlauf blieb auch im zweiten Durchgang weitestgehend bestehen. Die Nettetaler waren weiterhin feldüberlegen und agierten mit viel Offensivdrang. Kurz nach dem Seitenwechsel fasste sich Ahmetilhan Yavuz (51.) nach einem Sprint zum Tor an die Leiste und konnte ebenfalls nicht weiterspielen. Die nächste gute Möglichkeit ließ anschließend nicht lange auf sich warten: Leon Falter (56.) setzte den Ball allerdings aus drei Metern über das Tor. Insgesamt zeigten sich die Nettetaler in der Folge nicht zwingend genug, denn gleich mehrmals landeten die Schüsse aus unmittelbarer Strafraumnähe in den Armen von Radojewski im Cronenberger Tor.

„Wir haben einen direkten Konkurrenten weiter auf Abstand gehalten und über 90 Minuten weg vom Tor gehalten. Wir haben es in den Zweikämpfen gut gelöst und wenn ich die Anzahl der Torchancen sehe, dann waren wir heute selber schuld, dass wir das Spiel nicht gewonnen haben. Uns hat heute einfach die Effektivität gefehlt. Daher müssen wir den Punkt mitnehmen“, sagte Schwan.

Mit nunmehr 29 Punkten befindet sich Nettetal weiterhin im gesicherten Mittelfeld. Der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz bleibt bei acht Punkten bestehen. Die Nettetaler haben nun mit den Spielen beim SV Sonsbeck und der SpVg Schonnebeck zwei Auswärtsspiele vor dem Jahreswechsel vor der Brust. Den Anfang macht die Schwan-Elf am kommenden Sonntag beim Aufsteiger aus Sonsbeck, die sich mit 26 Punkten im bisherigen Saisonverlauf bisher stark präsentierten. Zuletzt standen sich beide Mannschaften in einem Freundschaftsspiel im August 2020 gegenüber. Damals gewannen die Sonsbecker mit 3:2.

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