TV Geistenbeck in der Oberliga Nicht alles perfekt, trotzdem gewonnen

Handball-Oberliga · Der TV Geistenbeck bleibt durch den Sieg gegen Hiesfeld-Aldenrade ungeschlagen. Eine Umstellung in der Deckung und Timo Hüpperling sind die Erfolgsgaranten.

Trainer Thomas Laßeur ist mit 5:1-Punkten in die neue Saison der Oberliga gestartet.

Trainer Thomas Laßeur ist mit 5:1-Punkten in die neue Saison der Oberliga gestartet.

Foto: Tom Ostermann

Nach dem 26:24 (13:12)-Erfolg bei der HSG Hiesfeld-Aldenrade bleibt der TV Geistenbeck auch nach drei Spieltagen weiterhin ungeschlagen. „Das ist natürlich eine sehr schöne Momentaufnahme“, sagte der Geistenbecker Trainer Thomas Laßeur und fügte an: „Aber das wissen wir sehr gut einzuordnen. 5:1-Punkte sind ein sehr guter Start, aber deswegen werden wir unsere Ziele nicht ändern. Diese Punkte kann uns keiner mehr nehmen und sie helfen uns, so schnell wie möglich einen Abstand zu den unteren Tabellenplätzen herzustellen.“ Die Punkte seien nun ein gutes Fundament für die kommenden Aufgaben und helfen der Mannschaft in ihrem Entwicklungsprozess, sagte der Trainer weiter.

Die erste Halbzeit verlief ausgeglichen, wobei die Gäste mit einer offensiv ausgerichteten 5:1-Deckungsvariante agierten. Dabei bot Neuzugang und Kreisläufer Marvin Lüttke im Abwehrzentrum eine starke Vorstellung, wusste aber auch im Angriff zu überzeugen. Die einzig unschöne Szene im ersten Spielabschnitt ereignete sich in der 27. Minute, als Kevin Kirchener, Spielertrainer der Hausherren, nach einem groben Foulspiel an Dominik Meißner mit einer Roten Karte vorzeitig das Feld verlassen musste.

Nach dem Seitenwechsel verloren die Gäste ein wenig die Zuordnung in der Abwehr und gerieten mit 15:17 ins Hintertreffen. Erst als die Deckung defensiver agierte, egalisierten die Geistenbecker nach wenigen Minuten den Rückstand und kamen nach einem Tor von Routinier Timo Hüpperling zum 19:19-Ausgleich. Überhaupt war Hüpperling in der zweiten Halbzeit die treibende Kraft in seiner Mannschaft: Er agierte äußerst clever und erwies sich als sehr torgefährlich. So erzielte Hüpperling auch die Treffer zum 23:21 und 24:21, sorgte damit erstmals für einen beruhigenden Vorsprung und brachte seine Farben damit auf die Siegerstraße.

„Nachdem wir die Deckung umgestellt hatten und Timo Verantwortung übernahm, lief es bei uns wieder besser“, so Laßeur. Der Trainer bemängelte aber ebenfalls, dass seine Mannschaft es in den bisherigen Spielen haben noch nicht geschafft habe, über das gesamte Partie eine konstante Leistung abzurufen.

„Immer wieder hatten wir Einbrüche, womit wir den Gegner wieder ins Spiel gebracht haben. Bei unserer momentanen Punktausbeute haben wir aber auch wohl einige Dinge richtig gemacht. Natürlich merkt man, dass diese junge Mannschaft noch nicht eingespielt ist, aber die Entwicklung ist durchaus positiv und ich glaube, wir sind auf dem richtigen Weg.“, sagte Laßeur weiter.

Die Torschützen des TV Geistenbeck: Hüpperling (7), Hettrich (7/2), Lüttke (5), Hermanns (3), Schimanski (2), A. Meißner (1) und D. Meißner (1). 

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