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Oberliga: Borussia Mönchengladbach besiegt Aldekerk II knapp

Handball : Vincent Rose wirft Borussia zum ersten Saisonsieg

17 Sekunden vor dem Ende trifft Vincent Rose zum 26:25 für Borussia Mönchengladbach bei Aldekerks Reserve. Der Aktivposten krönt so seine Leistung. Trainer Tobias Elis weiß: „Wir haben noch nicht die breite Brust.“

Borussia Mönchengladbach atmet auf. Die Oberliga-Handballer feierten beim TV Aldekerk II am dritten Spieltag ihren ersten Saisonerfolg. Die Borussen siegten denkbar knapp 26:25 (9:9). „Wir sind froh, dass wir da gewonnen haben. Ich hoffe, dass der Knoten damit geplatzt ist“, sagte Trainer Tobias Elis.

17 Sekunden vor dem Ende sorgte Vincent Rose mit dem siegbringenden Treffer zum 26:25 für ultimative Erleichterung im Lager der Borussen. Rose, einer der besten Gladbacher an diesem Tag, krönte damit seine eigene Leistung. Neben Lucas Feld, der alle sechs Siebenmeter sicher verwandelte, gehörte er durchweg zu den Aktivposten bei den Borussen.

Beide Mannschaften lieferten sich einen Abnutzungskampf auf Augenhöhe. Meistens hatten die Gäste die Nase dabei ein Stück weit vorne. Lediglich in der ersten und zu Beginn der zweiten Halbzeit legten die Aldekerker eine Zeit lang vor. „Wir haben uns gegen deren 3-2-1-Abwehr schwergetan“, räumte Elis ein. Nach zwei Niederlagen fehlte den Borussen das entscheidende Quäntchen Selbstvertrauen und so ging eben auch einmal ein Pass ins Aus. Die Männer mussten arbeiten und kämpfen. Aber sie bewahrten trotz ihrer Fehler meistens die Ruhe. „Wir sind nicht in ein Loch gefallen. Das war positiv“, sagte Elis.

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In der engen Partie legten die Borussen nach dem Wechsel in der Regel einen oder maximal zwei Treffer vor und kassierten in kürzester Zeit wieder den Ausgleich. „Wir haben Fehler ohne Druck gemacht“, erklärte Elis. So kamen Pässe an den Kreis, obwohl der Kreisläufer nicht frei war, oder die Angriffe wurden nach wenigen Sekunden ohne Auslösehandlung abgeschlossen. „Wir haben noch nicht die breite Brust“, sagte Elis. Der Coach gab sich jedoch zuversichtlich, weil der Erfolg auf einer geschlossenen Mannschaftsleistung beruhte und die Abwehr gut funktionierte. Darauf lasse sich aufbauen.

Borussia: Plath, Lyrmann – Feld (7/6), Baup (5), Rose (4), Panitz (3), Krumschmidt, Mannheim, Smits (je 2), Prinz (1), Ranftler, Müller.