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Niederrheinpokal gegen MSV Duisburg: So reagiert Victoria Mennrath auf das „Losglück“​

Landesligist trifft im Niederrheinpokal auf MSV Duisburg : So reagiert Victoria Mennrath auf das erneute „Losglück“

Vor vier Jahren spielte Victoria Mennrath im Niederrheinpokal gegen Rot-Weiss Essen, nun darf sich der Landesliga-Aufsteiger erneut über Losglück freuen. Ende August trifft Victoria auf den Drittligisten MSV Duisburg. Vorsitzender Wolfgang Platen erzählt, wo das Spiel stattfinden soll und wieso bei der Planung das RWE-Spiel von 2018 hilft.

Die ersten kleinen Sticheleien wurden über die sozialen Netzwerke schon ausgetauscht – zumindest nahmen die Fans des MSV Duisburg das so in den Kommentaren auf: „Wieder Losglück für uns“, ließ Victoria Mennrath über seine Facebook-Seite zur Auslosung des Niederrheinpokals vermelden: Dort trifft der Landesliga-Aufsteiger auf den MSV aus der 3. Liga.

„Damit ist natürlich nicht gemeint, dass wir einen leichten Gegner gezogen haben“, erklärt Mennraths Vorsitzender Wolfgang Platen schmunzelnd. „Sondern, dass wir nach 2018 – als wir gegen Rot-Weiss Essen gespielt haben – erneut auf einen attraktiven Gegner treffen.“

Platen habe, wie viele andere Vereinsmitglieder, bei der Pokalauslosung am Dienstagabend im Livestream mitgefiebert und sich einen Gegner mit möglichst viel Strahlkraft gewünscht. „Bei 64 Teams ist die Chance klein. Aber als Willi Landgraf das Los mit unserem Gegner gezogen hat, konnte man an seiner Reaktion erkennen, dass jetzt ein großer Name kommen wird“, so Platen weiter.

Und es wurde mit dem MSV das größtmögliche Los, sind die Duisburger doch mit Aufsteiger RWE die einzigen Teams aus der 3. Liga. „Und da wir das Spiel gegen Essen ja vor vier Jahren schon hatten, hätte es für uns nicht besser laufen können“, sagt Platen. An die Pokalbegegnungen gegen den damaligen Regionalligisten Rot-Weiss Essen habe der Vorsitzende noch sehr gute Erinnerungen. Nicht nur, weil die 0:1-Pleite gegen den haushohen Favoriten aus sportlicher Sicht ein absoluter Erfolg war. Sondern auch, weil das Sicherheitskonzept für die Mennrather Kull und die damals 700 anwesenden Zuschauer aufgegangen ist. „Wir haben im Anschluss an das RWE-Spiel sogar Lob von der Polizei bekommen“, erinnert sich Platen.

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Aus diesem Grund soll auch das Pokalspiel gegen den MSV Ende August (23.-25., noch nicht terminiert) auf der heimischen Anlage ausgetragen werden, an eine Verlegung in das Stadion des Drittligisten denkt Platen nicht. „Wir gehen mit demselben Konzept wie 2018 an den Start. Wir nehmen jetzt Kontakt mit der Polizei und dem MSV auf, aber nach dem Erfolg von 2018 mache ich mir da keine Sorgen.“

Eine organisatorische Kraftanstrengung wird das Pokalspiel aber sicherlich dennoch werden: Neben der Anreise der Auswärtsfans, einem separaten Eingang und einer Fantrennung, muss auch Personal für die Verkaufsbuden im MSV-Block gefunden werden. „Da werden wir aus dem Verein jeden Helfer gebrauchen können“, so Platen.