Tischtennis : Wickrath plant den Wiederaufstieg

Die beiden Niederlagen zum Saisonende brachten den Abstieg aus der NRW-Liga. „Das ist schade, aber kein Beinbruch“, findet Mannschaftskapitän Michael Rix, der schnellstmöglich in die höhere Spielklasse zurück will. Das aktuelle Team soll noch verstärkt werden.

Jetzt hat es für den TuS Wickrath am Ende doch nicht gereicht. Die Geschichte von der fulminanten Aufholjagd hat sich nicht wiederholt. Nach der 4:9-Niederlage gegen die SG Heisingen muss der TuS Wickrath als Tabellenelfter die Herren-NRW-Liga in Richtung Verbandsliga verlassen. In der vergangenen Saison hatte der damalige Aufsteiger mit zwei Siegen zum Saisonende den Sprung in die Relegationsrunde geschafft. Die anschließende Relegation fand dann nicht statt, da allen Teilnehmern ein Platz in der NRW-Liga sicher war.

In der Rückrunde dieser Saison waren die Wickrather auf einem guten Weg, doch noch den Klassenverbleib zu schaffen. Aber erst die überraschende Niederlage gegen Tabellenschlusslicht DJK Rhenania Kleve (3:9) und jetzt das 4:9 im abschließenden Spiel gegen Heisingen machten dem TuS ein Strich durch die Rechnung. „Gerne hätten wir auch in unserer zweiten NRW-Liga-Saison wieder die Klasse gehalten“, sagte TuS-Kapitän Michael Rix. „Leider war die Liga aber auch etwas stärker, vor allem nach unten hin ausgeglichener, sodass unnötige Punktverluste mehr bestraft wurden.“

Gegen Heisingen, das durch den Sieg den direkten Klassenverbleib feiern durfte, trat der TuS in Bestbesetzung an, also mit Sichun Lu. Aber auch er konnte nicht verhindern, dass schon nach den Doppeln (fast) alles vorbei war. Die Essener legten mit drei Siegen einen optimalen Start hin. Schon hier deutete sich das Dilemma für Wickrath an. Zwei der drei Doppel gingen nur knapp im fünften Satz verloren. Auch in zwei Einzeln verloren die Wickrather mit zwei Punkten Abstand im fünften Satz. Nur Zhiqiang Cheng gelang ein 3:2-Erfolg. Der Sieg gegen Arasch Hosseini hätte das Signal zur Aufholjagd sein können. Aber nur Lu sorgte mit einem Erfolg gegen Konstantin Schröder für das 2:3. Erst Philip Brandner brachte den nächsten Einzelsieg zustande – da führte Essen dann mit 6:3. Cheng mit seinem zweiten Einzelerfolg sorgte für den letzten Zähler.

Wickrath zeigte eine couragierte Leistung, hatte aber nicht das notwendige Quäntchen Glück. Wie knapp es zuging verdeutlich die Bälle-Bilanz von 502:523! „Bis auf wenige Aussetzer haben wir auf dem gleichen Niveau gespielt wie in der vergangenen Saison“, sagte Rix. „Schade, dass es nicht gereicht hat, der Abstieg ist aber kein Beinbruch.“ Die Mannschaft bleibt zusammen und wird voraussichtlich noch verstärkt. „Wir werden versuchen, in die NRW-Liga schnellstmöglich zurückzukehren“, sagte Rix.

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