Lokalsport: "Murmeltor" sorgt für eine emotionale Enttäuschung

Lokalsport : "Murmeltor" sorgt für eine emotionale Enttäuschung

Am Auftritt der Borussia hatte es nicht gelegen, dass die Heimpremiere in der 2. Bundesliga Nord gegen die Zweitvertretung des VfL Wolfsburg 1:2 verloren ging. Viel falsch gemacht haben die Spielerinnen von Trainer Mike Schmalenberg nicht, lediglich die schlechte Chancenverwertung mussten sie sich ankreiden lassen. "Emotional sind wir natürlich sehr enttäuscht, aber wir können sehr viel Positives aus dieser Partie mitnehmen. Wir müssen das jetzt abhaken und weitermachen", sagte Trainer Mike Schmalenberg.

Wie in der vergangenen Woche musste Borussias Torhüterin, Fabienne Hendriks, die für die kurzfristig ausgefallene Nummer eins Alissa Tolksdorf spielte, früh hinter sich greifen. In der 9. Minute setzte sich Wolfsburg über die rechte Seite durch und erzielte durch Franziska Fiebig das frühe 1:0. Borussia war nun noch aktiver und erspielte sich noch vor der Pause durch Kelly Simons und Valentina Oppedisano hochkarätige Chancen. Nach der Halbzeit investierte Borussia dann noch mehr ins Spiel und erzielte folgerichtig in der 75. Minute durch Oppedisano das 1:1. Nach dem Ausgleich waren die Borussen am Drücker, bekamen aber in der 83. Minute "durch ein Murmeltor" von Agata Tarczynska den 1:2-Rückstand. "Wir hätten mit einem Unentschieden leben können und die Partie ruhiger zu Ende spielen müssen", sagte Trainer Schmalenberg.

Borussias Zweitvertretung konnte die Auftaktniederlage in der Regionalliga West durch einen 4:1-Heimsieg gegen CFR Links vergessen machen. Das Endergebnis hätte durchaus auch das Halbzeitergebnis sein können, doch Borussia lag stattdessen durch einen eigenen Fehler 0:1 hinten. Nach der Halbzeit drehten Barbara Müller und Hannah Lenzen das Spiel. In der 75. Minute erlöste Lidia Nduka die Borussen mit dem 3:1, ehe Müller kurz vor Schluss noch auf 4:1 erhöhte. "Mit der ersten Halbzeit war ich aufgrund unserer schlechten Chancenverwertung nicht zufrieden, danach haben wir es viel besser gemacht und Moral gezeigt", sagte Trainer Bart Denissen.

Trotz des 2:1 des 1. FC gegen Klosterhardt war Trainer Marcel Leicher mit der Spielweise seiner Mannschaft nicht zufrieden: "Wir haben uns heute in allem sehr schwer getan und zu viele Chancen zugelassen. In der letzten Saison hätten wir vermutlich noch Unentschieden gespielt, so kann man aber auch von einer Entwicklung sprechen", sagte er. Anna Rieth traf zum 1:0, ehe Jennifer Stinshoff in der 72. Minute von einem Fehler der ansonsten starken Torhüterin profitierte und den 2:1-Siegtreffer erzielte.

Beim FSC war man nach der 1:2-Niederlage gegen den Aufstiegsfavoriten TSV Fortuna Wuppertal nicht unzufrieden: "Unser letztes Spiel in Wuppertal ging 0:7 aus. Wir haben uns gesteigert und gerade in der zweiten Halbzeit ein gutes Spiel abgeliefert", sagte Trainer Wolfgang Wassenberg. Nach dem 0:2-Rückstand in der ersten Halbzeit konnte Celine Höfels in der 71. Minute noch auf 1:2 verkürzen.

(Lite)
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