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Fußball: Moseler-Brüder verbreiten Optimismus

Fußball : Moseler-Brüder verbreiten Optimismus

Das Duo, das in der Sommerpause vom 1. FC Mönchengladbach nach Odenkirchen gewechselt war, ist zuversichtlich, dass es mit Leistung und Tabellenplatz bald aufwärts geht. Am liebsten mit gemeinsamen Auftritten auf dem Platz.

Kaum war die vorige Saison beendet, da wurden die Namen der Brüder Pascal und Sven Moseler im Fußballkreis fast bei jedem Verein gehandelt. Offensichtlich wollten beide nicht mehr beim Landesligisten 1. FC Mönchengladbach um Stammplätze kämpfen, vielmehr suchten sie einen Club, der ihnen eine hochgradige Einsatzchance bieten konnte. Sieger in diesem Personalpoker wurde Odenkirchen, weil das Duo entschied, dass Fußball im brüderlichen Doppelpack am meisten Spaß machen müsste.

Bisher hat dieser Spaß nur zeitlich begrenzt stattgefunden. Die beiden standen in der Summe nur 61 Minuten gemeinsam auf dem Platz und mussten mit ihrem Team zwei nicht einkalkulierte Niederlagen einstecken. Dennoch ist sich Pascal sicher: "Ich habe den richtigen Schritt zum richtigen Zeitpunkt gemacht. Ich will viel spielen, vor allem zusammen mit meinem Bruder. Nachdem ich mit Odenkirchen klar war, hat er dann nachgezogen."

Für Sven war es im vorigen Jahr beim FC nach einer Verletzung, die Zeit zum Auskurieren erforderte, nicht so gut gelaufen. Deshalb schloss er sich gerne seinem Bruder an. Allerdings erhielt er bisher nur überschaubare Einsatzzeiten. Trainer Thomas Bahr ist sich aber sicher: "Sven braucht noch ein wenig Zeit. Im Training sieht das von Einheit zu Einheit immer besser aus."

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Für das Duo müssen die bisherigen Ergebnisse der Odenkirchener ernüchternd sein. Statt an der Spitze mitzumischen, befindet man sich im Keller. "Wir fühlen uns beide dennoch sehr wohl, sind toll aufgenommen worden, und es stimmt auch in der Mannschaft. Sicher haben wir das Potenzial, um oben mitzuspielen. Aber zunächst müssen wir uns jetzt von den Ergebnissen her und dann auch in der Tabelle verbessern", beurteilen die beiden die Lage übereinstimmend.

Die Lage ist inzwischen ein wenig besser geworden. In Broekhuysen kam ein dringend notwendiger 1:0-Sieg gerade recht, um die Stimmung zu verbessern. "Schade, dass wir dann direkt wieder aussetzen mussten", bedauert Pascal Moseler. "Aber ich denke, dass wir uns auch in der spielfreien Woche noch einmal durch das Training stabilisiert haben und nun mit viel Optimismus in die Partie gegen Tönisberg gehen werden", ergänzt Sven Moseler.

Allerdings ist Tönisberg, das beinahe in der letzten Saison den Klassenerhalt verpasst hätte, nicht mehr mit der Truppe aus der vorigen Spielzeit zu vergleichen. Ein klarer Sieg in Amern (es stand schon 4:0) fiel dem Regen und dem Spielabbruch zum Opfer. Odenkirchens Abwehr wird vor allem Torjäger Kevin Zülsdorf unter Kontrolle bringen müssen, damit es auf dem Ausweichplatz beim Rheydter SV den ersten "Heimsieg" gibt.

(RP)