Mönchengladbach: Squash-Bundesligist Rheydt hat gegen Eschweiler viel vor

Squash-Bundesliga: Rheydter Squashclub empfängt Eschweiler

Mit den Gästen verbindet der RSB aus Rheydt viel, es waren immer enge Duelle. Zudem spielt der Verbands-Jugendtrainer Janosch Thäsler, der auch die Rheydter Kaderspieler betreut, für den Gegner. Am Sonntag geht es zu Schlusslicht Hamburg II.

Der Rheydter Squashclub RSB hat sich für den Bundesliga-Heimspieltag viel vorgenommen. Er will den Tabellenkeller unbedingt verlassen und den Anschluss an das Mittelfeld wieder herstellen. Am Samstag treffen die Rheydter im heimischen Derby auf Cadillac Eschweiler, einen direkten Tabellen-Nachbarn. „Es wird ein spannendes Match. Vor allem auch, weil fast alle Spieler aus Eschweiler Wurzeln in unserem Klub aus der Brüggener Zeit haben“, sagt RSB-Vorsitzender Paul-Ludger Schmitz. Dabei ist Janosch Thäsler, Bundesliga-Spieler für Eschweiler, auch als Jugend-Trainer des Landesverbandes für die fünf Jugend-Kaderspieler des RSB im Elan Vital zuständig und gibt wöchentlich Zusatztraining.

Erstmals im Team der Rheydter steht der Londoner Alex Noakes, ein junger Spieler, der in der Weltrangliste auf Position 140 steht. Spannung gab es in der Auseinandersetzung mit Eschweiler immer wieder zwischen den beiden Top-Spielern Auguste Dussourd und Piedro Schweertman. „Immer waren es hochklassige Matches zwischen den beiden Spielern, zumeist mit dem besseren Ende für Schweertman. Aber unser Mann, der viel jüngere Pariser, hat sich viel vorgenommen“, sagt Schmitz.

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Ob Schweertman, der zwischenzeitlich in Warschau lebt, allerdings spielen wird, steht noch nicht sicher fest. Aber in der Besetzung Dussourd, Noakes, Felix Göbel und Simon Wolter rechnen sich die Rheydter gute Chancen auf ein erfolgreiches Match gegen Eschweiler aus. Nur einen Tag darauf treffen die Rheydter dann in Hamburg auf den aktuellen Tabellenletzten, die Zweitvertretung des Sportwerks Hamburg. Die Hamburger setzen dabei auf die starken Spanier Nilo Vida und Altmeister Alejandro Garbi. Somit wird das Sonntagsspiel in Hamburg für den RSB kein Spaziergang.

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