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Mönchengladbach: Faustball-Reserve des TuS Wickrath spielt um den Aufstieg

Faustball : Wickraths Reserve steht in den Aufstiegsspielen

Im Saisonfinale fuhr das Team drei Siege ein und hat den zweiten Platz in der Bezirksliga sicher. Die Erstvertretung festigte Platz sieben in der Zweiten Bundesliga.

(ame) Auf nicht ganz fremdem Platz hat der TuS Wickrath wieder in die Spur der Zweiten Bundesliga gefunden: Auf dem etwas ungewohnten Terrain der Sportanlage Odenkirchen-Süd festigten sie Platz sieben und stellten damit den Anschluss an das Mittelfeld wieder her – der Ohligser TV liegt mit gleichem Punktverhältnis nur aufgrund eines weniger verlorenen Satzes auf Rang sechs.

In Odenkirchen sicherten sich die Wickrather mit einem zwischenzeitlich knappen 3:1 (12:10, 11:6, 13:15, 11:1)-Sieg einen klaren Vorsprung auf den Verfolger und Tabellenvorletzten TV Brettorf II, der so bei zwei Punkten stehenbleibt. Gegen den Tabellenvierten MTV Wangersen musste der TuS allerdings eine klare 0:3 (8:11, 8:11, 4:11)-Niederlage quittieren. „Wangersen hält nicht ohne Grund den Anschluss an das Spitzentrio“, konstatierte Wickraths Abteilungsleiter Sebastian Leppert. Sein Zweitliga-Team hofft, am nächsten Spieltag am Samstag, 15. Juni, auf eigener Anlage im direkten Duell an Ohligs vorbeiziehen zu können. In der zweiten Partie geht es dann gegen den souveränen und verlustpunktfreien Tabellenführer Leichlinger TV.

Unterdessen hat die Reserve ihr Saisonziel erreicht und es als Tabellenzweiter der Bezirksliga zu den Aufstiegsspielen der Landesliga geschafft. Spitzenreiter TuS Oberbruch ist zwar punktgleich (16:4) und hat das schlechtere Ballverhältnis, dafür aber das knapp bessere Satzverhältnis (18:5 zu 17:6). Zum Saisonfinale gewann der TuS II dreimal 2:0 gegen das Team Niederlande (11:9, 11:5), die TGD Essen-West (11:6, 11:2) und den TV Voerde III (11:5, 11:3). Die Aufstiegsspiele steigen am Sonntag, 16. Juni, in Leverkusen. „Bei einer ähnlichen Leistung wie in diesen letzten drei Saisonspielen muss sich die Mannschaft vor keinem Gegner verstecken“, fand Leppert.