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Mönchengladbach: Die Vitusmeisterschaft ist Werbung für das Tischtennis

Tischtennis : Ein Turnier wirbt für das Tischtennis

Borussia richtete die 18. Vitusmeisterschaft aus. Es gab einen Teilnehmerzuwachs.

Die Tischtennis-Abteilung von Borussia Mönchengladbach ist an vielen Stellen bemüht, für ihren Sport zu werben. Ein wichtiger Baustein stellt in diesem Zusammenhang die Ausrichtung der Vitus-Meisterschaften dar. Am vergangenen Wochenende fand die 18. Auflage statt. Die Borussen sind neben dem TV Erkelenz der einzige Verein im Tischtenniskreis Mönchengladbach, der regelmäßig ein Turnier veranstaltet.

Mit dem Verlauf ist Abteilungsleiter Ulrich Robens sehr zufrieden. Nur in einer einzigen Spielklasse wurde die Startzeit nicht eingehalten. Grund dafür war ein Software-Problem. „Mit 281 Meldungen haben wir gegenüber dem Vorjahr einen Zuwachs von etwa 15 Prozent, damit sind wir sehr glücklich“, sagte Robens. „Für das kommende Jahr haben wir uns mit 300 Teilnehmern eine neu Zielmarke gesetzt.“ Neben Borussia (25) kamen die meisten Meldungen vom 1. TTC BW Breyell (17).

Besonderes Augenmerk legen die Gladbacher auf die Tischtennis-interessierten, die keinem Verein angehören. So hat sich das sogenannte „Einspielturnier“, das am Freitagabend gespielt wurde, etabliert. „Wir werden dieses Format in Zukunft noch mehr bewerben“, sagte Robens. Erfreulich waren auch die Meldezahlen in den Nachwuchsklassen. Die D-Konkurrenz war mit 28 Teilnehmern die bestbesetzte Spielklasse. Noch erfreulicher für die Borussen war, dass der Sieger aus dem eigenen Verein kam. Filip Lingel setzte ich im Finale souverän Florian Erb vom TTC Hardt-Venn durch. Im Turnierverlauf verlor Lingel nur vier Sätze.

Sportliches Highlight war die A-Klasse bei den Damen und Herren. „Sowohl in Qualität als auch Quantität war die Klasse noch nie so gut besetzt“, sagte Robens. „Trotz starker Konkurrenz aus anderen Kreisen, bleibt der Titel in Mönchengladbach.“ Frank Picken vom TV Erkelenz gewann das Endspiel gegen Michael Koninkx (TuS Jahn Mönchengladbach) in drei Sätzen. Auf dem Weg ins Finale schlug Picken unter anderem Christos Korakas vom Verbandsligisten TuS Wickrath. Fast wäre für ihn im Viertelfinale Schluss gewesen. Gegen David Kümpel (TTG Langenfeld) setzte er sich nach einem 0:2-Satzrückstand noch knapp durch.