Mönchengladbach: Die Sportstadt hat ein neues Konzept für die Ehrung

Sportausschuss: Sportlerehrung steigt erstmals im Borussia-Park

Da die jährliche Sportlerehrung im Haus Erholung zu teuer geworden war, sollte es „eine Denkpause“ für das Format geben. Diese wurde genutzt, das Ergebnis: Erstmals steigt die Feierstunde im Borussia-Park, die Partner teilen die Kosten, die Finanzierung ist bis 2020 gesichert. Über die Kriterien nach der Auflage am 27. November wird noch geredet.

Da die jährliche Sportlerehrung im Haus Erholung zu teuer geworden war, hatte, sollte es „eine Denkpause“ für das Format geben, wie Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners es genannt hatte. Diese wurde genutzt, das Ergebnis nun im Sportausschuss präsentiert: Am Dienstag, 27. November steigt die Feierstunde für Sportler, die national oder international erfolgreich waren, und das mit einer Premiere: Es geht erstmals in den Borussia-Park. Dort werden die erfolgreichen Athleten der Jahre 2017 und 2018 zusammen ausgezeichnet. „Die MGMG und Borussia haben die Abläufe dafür schon festgelegt, die Vereine sind angeschrieben, die betreffenden Sportler ermittelt“, berichtet Harald Weuthen, Fachbereichsleiter Schule und Sport der Stadt. „Das wird sicher eine schöne Veranstaltung. Der Borussia-Park ist ein attraktiver Ort für alle zu Ehrenden und ihre Begleitpersonen, vor der Feierstunde soll es für sie auch eine Führung geben“, ergänzt Weuthen.

Großen Anteil an der Neuaufstellung hatte Frank Boss. Der Sportausschuss-Vorsitzende hat die Gespräche mit Borussia, NEW, Sparkasse und natürlich der Stadt über die Finanzierung geführt. Herausgekommen ist eine Summe in derselben Höhe wie zuvor, nur ist diese nun geviertelt, die Stadt zahlt sie nicht mehr allein. „Darauf haben sich unsere Partner eingelassen, die Finanzierung ist bis zum Jahr 2020 gesichert“, sagt Boss, der von Anfang an betont hatte: „Eine Sportstadt Mönchengladbach ohne Sportlerehrung – das geht nicht.“ Nun ist er zufrieden, dass „wir die Sponsoren und eine neue Location haben. Das Programm soll noch ein bisschen flotter werden, daran arbeiten wir“.

Sportausschuss-Vorsitzender Frank Boss ist erst einmal zufrieden. Foto: CDU
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Die große Kunst wird an dem Abend sein, alle verdienten Sportler würdig zu ehren, die Veranstaltung aber nicht zu lang werden zu lassen, auch wenn man dieses Mal die Erfolge aus gleich zwei Jahren loben muss. An dem genauen Plan wird sicher noch gearbeitet, zumal auch noch eine „intrafraktionelle Gruppe“ gegründet wird, wie Weuthen sagt, die zusammen mit Stadtsportbund und Sportausschuss die Ehrungskriterien für das Jahr 2019 überarbeiten soll. In diesem Jahr gelten noch die bekannten.

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